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Annika Wendt

Kristin Jahnke. Fotos: archiv

Was machen eigentlich Malte, Wencke, Kristin, Fabian & Co.? Schättruum hat mit denjenigen gesprochen, die 2017 auf dieser Seite waren.

Annika - Noch kein Jagdglück

Im Mai des vergangenen Jahres hat Annika ihr grünes Abi gemacht. Inzwischen ist sie 18 Jahre und "darf endlich auch allein auf die Jagd gehen", freut sie sich. Das Jagdglück blieb ihr bisher ver wehrt. "Im Sommer war ich ab und an auf Rehwild unterwegs und hatte einmal schon angelegt, aber dann stand der Bock mit dem Hinterteil zu uns", erzählt sie. Aber der Erfolg allein macht für Annika die Jagd nicht aus. Sie beobachte gern, gucke nach einem günstigen Hochsitz oder suche einen guten Platz für eine Wildkamera, um die Tiere zu beobachten. Am Wochenende geht sie mitunter nachts los oder zum Sonnenaufgang. "Das sind tolle Erlebnisse", schwärmt die Zwölftklässlerin. Jetzt hat die Jungjägerin angefangen Jagdhorn zu blasen, ein Fürst-Pless-Horn. "Ich habe keine Notenkenntnisse und spiele nach Gefühl. Gerade bin ich dabei, ein paar Grundtöne zu lernen", erzählt sie. Aber sie hofft natürlich, dass sie irgendwann so weit ist, in einer Jagdhorngruppe zu spielen und die Signale bei der Treibjagd. Wenn Annika im nächsten Jahr mit der Schule fertig ist, will sich die 18-Jährige einen Jagdhund ausbilden, einen kleinen. "Die finde ich cooler", sagt Annika. Und im Mai, wenn die neue Jagdsaison beginnt, wird sie natürlich wieder ihr Jagdglück versuchen.

Kristin – Drei Mal bei "Aus dem Nichts"

Der Film "Aus dem Nichts" des Hamburger Regisseurs Fatih Akin hat in Hollywood gerade den wichtigsten Kritikerpreis Critics' Choice Award erhalten. Das NSU-Drama wurde zum besten nichtenglischsprachigen Film gekürt. Kristin Jahnke, die in Kiel Multimedia Production studiert, hat als Praktikantin beim Dreh mitgearbeitet. Wie oft sie den Film schon gesehen hat, wollen wir von der 24-Jährigen wissen. "Drei Mal. Es ist einerseits toll, einen Film auf der Leinwand zu sehen, wenn man selber mitgearbeitet hat. Aber es ist vor allem ein unglaublich guter, packender und anspruchsvoller Film", schwärmt sie. Und man freue sich auch zusammen mit den Leuten, die beim Dreh dabei waren. Nicht nur mit ihnen hält die Schleswig-Holsteinerin, die zusammen mit ihrem Studienfreund Jannis Lippisch und Kameramann Björn Kurtenbach für den Bauernverband Schleswig-Holstein vier Imagefilme drehte, Kontakt. "Waiho i te toipoto, kaua i te toiroa", lautet der Status ihrer Whatsapp. Die Maoriweisheit, die sinngemäß heißt "Lass uns zusammen sein, auch wenn wir weit voneinander entfernt sind", passt zu ihr. "Meine Freunde sind durch verschiedene Projekte auf der ganzen Welt verteilt. Das Tolle an dieser vernetzten Welt ist, dass es reicht, einfach mal das Handy anzumachen und zu schreiben, um in Kontakt zu bleiben." Reisen will die Studentin aber erst wieder nach der Bachelorarbeit. Daneben arbeitet sie derzeit am Abschluss eines Kurzfilms, für den sie Fördergelder vom Landesverband Jugend und Film Schleswig- Holstein bekommen hat. "Wir haben viel Arbeit in diesen Film gesteckt und wollen uns jetzt bei Festivals bewerben."

Was  Malte, Wencke, Fabian & Co. machen lest ihr in der Bauernblattausgabe 4/2018 unter der Rubrik "Schättruum" und im digitalen Bauernblatt.

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