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Lina und Tjark üben die Handhabung einer Tragkraftspritze. Die Technik fasziniert beide. Fotos: Christiane Herrmann

Tjark arbeitet am Verteiler und Lina zieht den Schlauch gerade. Teamwork ist auch beim Löscheinsatz gefragt.

Lina aus Großenwiehe im Kreis Schleswig-Flensburg und Tjark aus Fuhlendorf bei Bad Bramstedt haben ein Hobby, das auch für ihren späteren Beruf eine Rolle spielen kann, egal in welche Richtung es einmal gehen wird. Beide engagieren sich in ihren Heimatorten in der Jugendfeuerwehr. Als Kreisjugendgruppenleiter treffen sie sich regelmäßig in Rendsburg mit jungen Feuerwehrleuten aus ganz Schleswig-Holstein. Hier tauschen sie sich aus und pflegen die guten Kontakte untereinander. Schättruum hat sie dort getroffen und mit ihnen darüber gesprochen, was Jugendfeuerwehr für sie bedeutet. Auf jeden Fall geht es um mehr als nur die Technik.

Tjark ist 18 und der Jugendfeuerwehr gerade entwachsen. Er darf jetzt in der regulären Wehr seines Heimatortes Fuhlendorf im Kreis Segeberg mitarbeiten. Im Ernstfall muss (und darf) er jetzt sogar bei Löscheinsätzen mithelfen. Auf diesen Moment hat er lange gewartet und hingearbeitet. Er erinnert sich noch sehr gut daran, wie er mit zehn Jahren in die Jugendfeuerwehr eintrat.

"Ich hatte keine ganz einfache Grundschulzeit", erzählt er. "Die Jugendfeuerwehr war für mich ein richtiger Neustart. Bei unserer Jugendfeuerwehr arbeiten mehrere Dörfer zusammen, und ich war der Einzige aus unserem Ort. Ich habe so neue Leute kennengelernt und neue Freunde gefunden.

Das war sehr gut für mein Selbstbewusstsein!" Daran mangelt es Tjark heute nicht mehr. Er hat in der Jugendfeuerwehr Verantwortung kennengelernt und übernommen. Mit 15 ist er in den Vorstand eingetreten. So kann ich die Dienste auch mitgestalten." Bis zum Kreisjugendgruppenleiter hat er es inzwischen gebracht. "Jeder kann so sein, wie er ist"

Auch Lina ist mit ihren 17 Jahren schon auf Kreisebene aktiv. Sie trat in die Jugendfeuerwehr ein, weil in ihrem Heimatdorf Großenwiehe "gefühlt fast jeder in der Feuerwehr ist". Sie hat den Schritt nie bereut: "In der Feuerwehr kann jeder so sein, wie er ist. Man muss sich nicht zurückhalten und sich nicht für irgendwas schämen. Wir sagen immer: Bei uns ist keiner normal, wir sind alle ein bisschen anders. So finden wir uns auch zusammen, und das passt echt gut."

Obwohl in der Feuerwehr eine gewisse Hierarchie herrscht und Disziplin im Einsatz gefragt ist, finden Lina und Tjark, dass die Jugendfeuerwehr einiges bietet, was sie in der Schule zum Beispiel nicht bekommen. "Zum Beispiel, wenn man Unterstützung braucht, muss man eigentlich gar nicht viel fragen.

Auf einmal ist einer da, der einem hilft. Ich finde, in der Schule ist das anders." Und seiner Mitstreiterin fällt dazu sofort ein: Auch die Teamarbeit und der Zusammenhalt seien in der Jugendfeuerwehr ganz stark. Und im Gegensatz zur Schule könnten sie auch viel mitgestalten: "Wir Jugendlichen haben ein Mitspracherecht. Und es ist nicht so, dass da ein ernster Ton herrscht. Da ist auch viel Spaß dabei!", betont sie. "Sehr viel Spaß", ergänzt Tjark lachend.

Den kompletten Beitrag lest ihr in der Bauernblattausgabe 21/2018 unter der Rubrik "Schättruum" und im digitalen Bauernblatt.

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