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Mit ihrer Leidenschaft für die Hauswirtschaft hat Wenke Müller (li.) ihren Lehrling Katja Ivens angesteckt. Foto: Kathrin Iselt-Segert

Am liebsten arbeitet Katja Ivens in der Küche. Aber sie mag auch mit Kindern backen, hat gelernt, einen ganzen Saal für eine Hochzeitsgesellschaft zu dekorieren, eigenständig Abläufe in der Großküche zu planen, ein Buffet aufzubauen und cool zu bleiben, wenn es in der Küche hoch hergeht. Jetzt wird es für die 19-Jährige ernst. In einem Monat stehen nach der theoretischen die praktischen Prüfungen an, dann schaut ihr die Prüfungskommission auf die Finger. Aber sie ist gut vorbereitet. In Ruhwinkel hat sie in Wenke Müller eine Betriebsleiterin und Ausbilderin gefunden, die ihr den Beruf mit Leidenschaft vorlebt, als Prüferin darauf achtet, dass jeder Arbeitsschritt bis ins Detail sitzt und ihr in der "Küchenperle" zeigt, wie man eine solche Perle wird.

Hinter der großen Scheibe, die Einblick in die Großküche des Catering- und Partyservices "Küchenperle" gibt, herrscht Hochbetrieb. Heute Abend kommt eine Festgesellschaft in die "Kuh-Lounge", die Familie Müller auf dem landwirtschaftlichen Betrieb eingerichtet hat. Gefüllte Zucchinipäckchen, karamellisierte Cocktailtomaten, Tafelspitz mit Rauke, Rotkohl, gebratene Hähnchenbrust, Lamm vom Spieß, Grillgemüse und Rhabarbermousse - die Listen an der großen Tafel, an der die Küchencrew jeden Morgen gebrieft wird, sind lang.

"Lust zum Kochen sollte man schon haben", sagt Wenke beim Gang durch die Küche. "Und sorgfältig und genau arbeiten, zum Beispiel bei den Mengenangaben zu den Rezepten", fügt sie hinzu. Was gemeint ist, zeigt uns Katja. Sie holt eine große Gemüsezwiebel aus dem Kühlraum. Mit drei Handgriffen ist der Arbeitsplatz eingerichtet. Nachdem die Zwiebelschale ab ist, fixiert Katja eine Zwiebelhälfte mit dem Krallengriff, schneidet längst und quer, bis lauter kleine Zwiebelwürfel auf dem Tisch liegen. Sind alle Kanten gleich lang? Katja lacht. Nein, so weit gehe es dann doch nicht, aber eine gleichmäßige Größe sei schon gut. Ihre Ausbilderin, die seit zwei Jahren auch in der Prüfungskommission arbeitet, stimmt ihr zu. "Es muss alles in der Praxis anwendbar sein."

Den kompletten Beitrag lest Ihr in der Bauernblattausgabe 20/2019 unter der Rubrik "Schättruum" und im digitalen Bauernblatt.

Wie der Krallengriff funktioniert, erfährst Du unter anderem im Video.

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