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Kanu- und Trekkingtouren waren bei unwirtlichen Wetterbedingungen oft eine extreme Herausforderung.

Teamarbeit stand ganz oben auf dem Stundenplan, denn auf den herausfordernden Touren mussten sich die Schüler aufeinander verlassen können und einander vertrauen. Fotos: privat

In den sieben Monaten hat Marthe natürlich auch Norwegisch gelernt. Foto: Kathrin Iselt-Segert

Sieben Monate lebte Marthe Kühl aus Holstenniendorf in einem Outdoorcollege in Südnorwegen. Die Neuntklässlerin lernte, ein Huskygespann zu lenken, für eine ganze Schule zu kochen, bei bis zu minus 24 °C in der Wildnis ein Tipi aufzubauen, Böden zu schrubben und den Tag um 6 Uhr mit Frühsport zu beginnen. Jetzt ist sie zurück und hat Schättruum von ihren einmaligen Erlebnissen und Erfahrungen erzählt.

Wenn in der kleinen ehemaligen Dorfschule in Sirdal am Morgen Frühsport auf dem Programm stand, war das ernst gemeint. "Das Konditionstraining war am Anfang super anstrengend. Ich war manchmal richtig froh, wenn unsere Gruppe für den Haushalt eingeteilt war. Lieber Frühstück für alle machen", erinnert sich Marthe.

Für alle hieß: für 28 Schüler, die Lehrer, Praktikanten und Tutoren. Für sieben Monate lebten alle zusammen in dem College mit Mädchen- und Jungenhaus, Schulgebäude und Turnhalle und natürlich in der Natur, denn der Wochenrhythmus im Outdoorcollege hieß drei Wochen Alltag, eine Woche unterwegs in der Wildnis. Für die Trekking-, Kanu- oder Schlittenhundtouren mussten die Schüler mit ihrer jeweiligen Gruppe alles allein organisieren – vom Provianteinkauf bis zum Kochen in freier Natur.

Zurück in Holstenniendorf wundert sich Marthe manchmal, wie viel Zeit sie hat. "In Sirdal gab es keine Freizeit. Wir hatten immer was zu tun", sagt sie. Aber vor allem hat Marthe in Norwegen eine ganz besondere Zeit erlebt. Dass es so sein würde, ahnte sie schon, als sie zusammen mit ihrer Mutter Dorothee im Fernsehen eine Reportage über das Outdoorcollege sah. Sie bewarb sich um einen der 28 Plätze, die jedes Jahr an Neuntklässler aus ganz Deutschland vergeben werden, und bekam eine Einladung.

Zwei Tage vor ihrer Konfirmation begann das Kennenlernwochenende in Sundsacker an der Schlei. Und die Mädchen und Jungen lernten sich kennen, denn sie mussten in zwei Gruppen für alles allein sorgen. "Das war schon alein bisschen chaotisch. Wir mussten auf der Route einen Laden finden. Wir wollten Milchreis kochen, aber das war keine gute Idee, der brannte dauernd an. Wir gingen hungrig schlafen", beschreibt Marthe die ersten Erfahrungen mit dem Leben in der Wildnis.

Zum Glück hatte jede Gruppe einen Outdoortrainer dabei. "Der hielt sich aber ziemlich zurück. Wir sollten schon allein klarkommen. Aber er hat mit uns geübt, das große Tipi im Wald aufzubauen. Das hätten wir sonst nie geschafft."

Den kompletten Beitrag lest ihr in der Bauernblattausgabe 29/2018 unter der Rubrik "Schättruum" und im digitalen Bauernblatt.

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