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Auftanken in der Heimat: Maria ist direkt hinterm Deich aufgewachsen. Foto: Kathrin Iselt-Segert

Für Maria Nissen ist es ein schönes Gefühl, nach Hause zu kommen. Nordfriesland ist ihre Heimat. Sie liebt den weiten Blick über die Landschaft und den Wind, der ihr um die Nase weht. Oft ist sie allerdings nicht im hohen Norden. Die Sängerin performt bei Musicals, fuhr mit einem Showprogramm auf der "Aida" um die Welt, spielt in Bremen Theater und steht aktuell bei der TV-Musik-Show "The Voice of Germany" auf der Bühne. Gerade hat sie ihr erstes Battle gewonnen und ist damit eine Runde weiter. Schättruum hat die 28-Jährige in Galmsbüll bei einem ihrer seltenen Besuche auf dem Rautenhof getroffen. Trotz Regens scharf aus Nordwest empfing sie uns nicht nur in der großen gemütlichen Küche, sondern war sofort bereit, mit uns zum Fototermin auf den Deich zu klettern.

Was ist das für ein Gefühl, wenn du auf dem Bahnhof in Niebüll ankommst?
Maria Nissen: Es ist einfach schön. In Hamburg wohne ich mitten im Zentrum in einer kleinen Wohnung. Das ist etwas ganz anderes, als auf dem großen Hof zu sein. Ich bin am liebsten hier, wenn etwas los ist. Ich mag es, körperlich zu arbeiten, in der Natur zu sein und abends mit schmutzigen Klamotten nach Hause zu kommen. Bei der Weizenernte saß ich die meiste Zeit bei meinem Vater mit auf dem Mähdrescher. Leider konnte ich in diesem Jahr nicht bei der Kartoffelernte helfen, aber wenn ich hier bin und wieder zurückfahre, habe ich neue Kraft und Energie und kann weitermachen.

Du hast gerade bei The Voice dein erstes Battle gewonnen. Wie viel Energie kostet es, bei dieser Show dabei zu sein?
Das ist schon krass. Als ich bei den Blind Auditions raus auf die Bühne bin, war ich, obwohl ich oft auf der Bühne stehe, so nervös, meine Arme, einfach alles hat gewackelt. Man will natürlich nicht die Enttäuschung sein und hofft so sehr, dass sich die Coaches umdrehen. Ich hab dann einfach alles gegeben, aber kurz bevor sich Alice (Merton, Anm. d. Red.) umgedreht hat, war ich schon so erschöpft, dass ich dachte, gleich geht gar nichts mehr. Aber als das Licht leuchtete und ich wusste, dass ich weiter bin und sich Mark (Forster, Anm. d. Red.) auch noch umgedreht hat, hab ich mich riesig gefreut.

Warum war der Druck so groß?
Das war nicht nur die Bühne, sondern das ganze Drumherum. Der Tag der Aufzeichnungen hatte wahnsinnig früh angefangen, in Berlin war es warm, 35 Grad. Ich saß die ganze Zeit wie auf heißen Kohlen, weil niemand vorher wusste, wann er dran ist. Der Tag war voll mit Drehs und Interviews, Freunde und Familie waren dabei, um die ich mich natürlich auch kümmern wollte und irgendwann war ich völlig von der Rolle und hab nur noch versucht, irgendwie fit zu bleiben. Um 10 Uhr abends stand ich dann endlich auf der Bühne.

Erfahrt im Video, was Maria euch mitteilen will.

Ihr habt Marias Auftritt bei den Blind Auditions verpasst? Hier könnt ihr ihn nachsehen.

Den kompletten Beitrag lest ihr in der Bauernblattausgabe 43/2019 unter der Rubrik "Schättruum" und im digitalen Bauernblatt.

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