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Greta-Carlotta, hier mit Familienhund Frieda, machte als Ansprechpartnerin der Rheuma-Liga anderen Kindern und Jugendlichen Mut. Foto: Silke Bromm-Krieger

Greta-Carlotta lacht gern und ist viel mit Familienhund Frieda unterwegs. Man merkt ihr nicht an, dass sie während ihrer Kindheit und Jugend eine Krankheit hatte, die mit schubweisen Schmerzen verbunden war. Sie hatte Kinderrheuma, eine "unsichtbare Krankheit", von der in Deutschland rund 15.000 Kinder und Jugendliche betroffen sind. Die Abiturientin weiß gut, wie sich Kinder fühlen, die diese chronische Gelenkentzündung haben, und war deshalb für die Rheuma-Liga auch Ansprechpartnerin für andere junge Betroffene. Schättruum sprach mit der 19-Jährigen und ihrem Kinderrheumatologen Dr. Philipp von Bismarck.

Greta-Carlotta erinnert sich noch genau an den Moment, als sie das erste Mal bewusst wahrnahm, dass sie diese Erkrankung hat: "Als ich in der zweiten Klasse war, tat mir beim Schreiben plötzlich das Handgelenk weh. Auch beim Ballett war ich nicht mehr so beweglich wie die anderen Kinder." Schließlich gingen die Eltern mit ihr zum Arzt, um herausfinden zu lassen, woher die Schmerzen kamen. Doch das war gar nicht so einfach. "Meist dauert es eine Weile, bis man die richtige Therapie für jedes einzelne Kind gefunden hat. Dafür müssen verschiedene Untersuchungen gemacht werden. Unter anderem wird Blut abgenommen, das im Labor untersucht wird", erläutert Philipp von Bismarck. 

Als feststand, dass Greta-Carlotta juvenile ideopathische Arthritis (JIA) also eine chronische Gelenkentzündung im Kindesalter hat, probierten die Ärzte einige Behandlungsmöglichkeiten aus. "Es dauerte ziemlich lange, bis ich auf meine Medikamente gut eingestellt war und keine Schmerzen mehr hatte. Zusätzlich bekam ich Physiotherapie, um die Beweglichkeit meiner Gelenke zu erhalten", erzählt sie. Obwohl Bewegung bei Kinderrheuma grundsätzlich zu empfehlen ist, konnte sie in bestimmten akuten Krankheitsphasen, wenn sie einen Schub hatte, nicht am Sportunterricht teilnehmen. Manchmal hatte sie Infekte und fehlte im Unterricht. "Meine Lehrer und Mitschüler wussten von Anfang an über mein Kinderrheuma Bescheid. Deshalb gab es zum Glück keine dummen Sprüche. Alle hatten Verständnis", schaut sie zurück.

Weitere Infos zum Thema Kinderrheuma findest Du unter anderem hier.

Den kompletten Beitrag lest Ihr in der Bauernblattausgabe 25/2019 unter der Rubrik "Schättruum" und im digitalen Bauernblatt.

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