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Jan züchtet seit 2014 Hühner. Fotos Christiane Herrmann

Die jungen Hähne der Zwerg-Wyandotten sind gerade in der Pubertät und fangen an, unter lautem Krähen ihre Stimmen zu trainieren.

Hühner sind Allesfresser. Sie bekommen bei Jan neben dem Hühnerfutter aus dem Fachhandel auch gebrochenen Mais, Reste aus der Küche und Grünfutter.

Es ist nicht ungewöhnlich, dass sich auf dem Land jemand Nutztiere hält. Die von Jan Reimers sind allerdings ungewöhnlich schön – und laut! Bei einem Besuch im Hühnerstall hat Jan Reimers Schättruum von seiner Begeisterung fürs Federvieh berichtet.

Wenn man sich dem Haus von Jans Großeltern in Löwenstedt in Nordfriesland nähert, dann hört man schon von Weitem, wo es langgeht. Ein vielstimmiges Krähen weist einem den Weg. "Die Nachbarn haben auch einen Hahn und so beschwert sich keiner", meint Jan gelassen. Schließlich lebt er ja in einem kleinen Dorf mit viel Landwirtschaft und Landschaft drum herum. Außerdem dürften sich die Nachbarn inzwischen auch daran gewöhnt haben, denn Jan züchtet seine Hühner seit 2014.

"Im Moment ist es allerdings besonders laut, weil die Hähne gerade alle anfangen zu krähen!", räumt der 15-Jährige ein. Sie kämen gerade in das Alter, wenn sie zu krähen beginnen. Das ist für die jungen Hähne ähnlich wie ein Kräftemessen und sie probieren ihr Organ auch freudig aus. Was die jungen Hähne an Lautstärke mitbringen, das machen sie allerdings durch ihre Schönheit wieder wett.

Jan züchtet silberfarbig gebänderte Zwerg-Wyandotten, eine sehr seltene, dafür aber umso schönere Hühnerrasse. Gerade diese Mischung aus Schönheit und Nutztier fasziniert Jan an seinen Hühnern. "Die Hennen legen so bis zu 180 Eier im Jahr", erklärt er. Im Vergleich zu Legehennen, die bis zu 300 Eier legen, ist das wenig. "Ich wollte am Anfang eigentlich bloß Hühner haben, mir war das ziemlich egal, ob das nur Legehennen sind. Mein Opa kannte einen Hühnerzüchter, von dem habe ich dann 2014 eine Glucke mit elf Küken von dieser Rasse bekommen", erinnert sich der Jungzüchter an die Anfänge. Dadurch wurde er angeregt, weiterzuzüchten.

Der Züchter unterstützt ihn, damit er immer mal einen neuen Hahn genau von der Rasse und im gleichen Farbschlag bekommt. Gerade von diesen Hühnern mit den schwarz-weiß gemusterten Federn war Jan sofort begeistert. Um Inzucht zu verhindern und auch um seine Zuchtergebnisse zu verbessern, muss Jan schon mal einen Hahn von einem anderen Züchter dieser Rasse hinzukaufen.

Seine Eltern waren nicht so begeistert, als Jan mit dem Wunsch kam, sich Hühner zu halten. Aber Opa Otto sprang ein und stellte ihm seinen Garten zur Verfügung. "Mein Opa hatte früher mal Tauben", erzählt Jan. "Er hatte also schon vorher etwas für Geflügel übrig." Zusammen haben sie dann hinten im Garten einen Hühnerstall gebaut und die Zäune gezogen.

Zuerst waren die Zäune nur 1 m hoch, da büxte schon mal das eine oder andere Huhn aus. "Normalerweise würde man dann die Flügel stutzen", erklärt Jan. "Aber das geht natürlich nicht, wenn man mit den Tieren noch auf Ausstellungen gehen will!" Jetzt schützt ein 150 cm hoher Zaun Jans wertvolle Vögel davor, sich zu selbstständig zu machen.

Den kompletten Beitrag findet Ihr in der Bauernblattausgabe 41/2017 unter der Rubrik "Schättruum" und im digitalen Bauernblatt.

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