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Springen ohne Steigbügel will gelernt sein: Colin mit der Holsteiner Stute Virginia. Foto: Assia Tschernookoff

Im Reitstall sind Jungs eher die Exoten. Es sind überwiegend Mädchen, die hier die (Reit-)Hosen anhaben. Die Statistik der Deutsche Reiterlichen Vereinigung belegt: Rund 76 %, nämlich über eine halbe Million der Mitglieder sind Mädchen und Frauen. Regina und Kimberly Klügel, die in Seeth-Ekholt eine Reitanlage betreiben, bestätigen: "In unseren Reitstunden sind Jungen die Ausnahme." Dass Reiten aber ein toller Sport auch für Jungs ist, zeigt der zehnjährige Colin McConaghy aus Kummerfeld im Kreis Pinneberg. Schättruum hat ihn bei den Pferden getroffen.

Warum sich so wenige seiner Freunde fürs Reiten interessieren, kann sich Colin auch nicht erklären: "Dabei stärkt Reiten das Selbstbewusstsein", sagt er und fügt hinzu: "Außerdem macht es mich glücklich und stolz." Zum Beispiel, wenn seine Reitlehrerin Kim die Stange eines Hindernisses noch höher legt und er es schafft, ganz ohne Abwurf darüberzuspringen.

Dass er so gern reitet, liegt auch an seiner Trainerin: "Sie ist immer nett, lobt mich und traut mir viel zu." Seit drei Jahren reitet er schon und verbringt jede freie Minute im Stall. "Wenn er sich eine Pferdebox als Kinderzimmer einrichten dürfte, würde er sofort einziehen", meint seine Mutter Gillian mit einem Lächeln. Sie ist selbst passionierte Reiterin und hat größtes Verständnis für das Hobby ihres Sohnes.

Gelernt hat Colin auf Winnetou, einem Schulpony, bis er sein eigenes Pony bekam. Kein Kind wollte Lille reiten, weil sie alle runtergeschmissen und gebissen hat. "Bei mir macht sie das nicht", strahlt Colin, "sie ist mein Glückstreffer." Mit Lille hat er das kleine Reitabzeichen gemacht. Diese Prüfung besteht aus einer Dressuraufgabe, einer Springprüfung sowie einem theoretischen Teil. Wer sie besteht, darf auf Turnieren der Klasse E (das sind kleinere Prüfungen für Einsteiger) starten. Elf Schleifen hat Colin in dieser Turniersaison mit seiner Lille gewonnen.

Den kompletten Beitrag finden Ihr in der Bauernblattausgabe 43/2017 unter der Rubrik "Schättruum" und im digitalen Bauernblatt.

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