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Zum ersten Mal durften die jungen Chinesen auf einem Trecker sitzen. Fotos (3): Christiane Herrmann

Ricardo (17) heißt zu Hause Wu Junming.

Vincent (18) heißt zu Hause eigentlich Wang Zikai.

Chongqing ist so große wie Österreich und hat 30 Millionen Einwohner. Die Metropole, die größte Stadt der Welt werden soll, liegt in Zentralchina am Zusammenfluss von Jangsekiang und Jialing. Foto: pixelio/Roland Bloi

Für Ricardo und Vincent aus Chongqing in China ist es ein gewollter Kulturschock. Die beiden jungen Chinesen sind mit 14 anderen Schülern und Studenten aus dem Reich der Mitte nach Schleswig-Holstein gekommen, um das Land und die Menschen hier kennenzulernen. Schättruum hat die beiden Großstädter auf dem Lande getroffen.

Ricardo heißt in China eigentlich Wu Junming. Wu ist der Familienname, und Junming ist sein Vorname. Damit wir Europäer es leichter mit den schwierigen Namen haben, hat sich der 17-Jährige für die Reise nach Deutschland einen europäischen Namen gegeben und nennt sich hier Ricardo. Auch der 18-jährige Vincent hat sich für die Gasteltern Joachim Muhs und Susanne Alloush aus Warder umbenannt. Zu Hause heißt er eigentlich Wang Zikai.

Vincent und Ricardo kommen aus der Millionenstadt Chongqing, die mit den umliegenden Städten und fast 30 Millionen Einwohnern eines der größten Ballungszentren der Welt bildet. Hier wohnen sie in Wolkenkratzern, 15 Stockwerke hoch und mehr. Die meisten Familien in China haben nur ein einziges Kind, und so ist auch Vincent ein Einzelkind. Ricardo, der eine Schwester hat, bildet da die große Ausnahme.

Auf dem Nebenerwerbshof in Warder hat er mit Vincent auch noch gleich zwei junge Männer aus Afghanistan als Gastbrüder bekommen, die als Pflegekinder bei Joachim Muhs und Susanne Alloush leben. So viel Familienanschluss muss man erst mal verarbeiten.

Doch sie haben gleich die Gemeinsamkeiten entdecken können. "Wir mögen die gleichen Filme und die gleiche Musik wie Joachim und Susanne", erzählt Ricardo. Die jungen Männer sind fast alle im gleichen Alter und haben festgestellt, dass sie alle dasselbe Videospiel mögen. So verstehen sie sich auch ohne Worte. Und wenn es ohne Worte nicht weitergeht, dann eben auf Englisch.

Den kompletten Beitrag findet Ihr in der Bauernblattausgabe 33/2017 unter der Rubrik "Schättruum" und im digitalen Bauernblatt.

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