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Aus Afrika zurück in Nortorf: Brunnenbauer Jan Roehl. Seit vier Wochen ist er Geselle. Foto: Kathrin Iselt-Segert

Es ist früher Vormittag in Amasaman, einer Kleinstadt im Süden Ghanas. Die Sonne brennt, 35 °C. Im Laufe des Tages werden die Temperaturen noch auf über 40 °C klettern. Aber es ist nicht die Außentemperatur, die der kleinen Delegation aus Deutschland zu schaffen macht, die mit Lehrern und Berufsschülern der Technical Highschool um einen kleinen Brunnen steht. Was ihr wirklich die Sorgenfalten auf die Stirn treibt, sind die 28 °C Wassertemperatur, die sie im „Frischwasser“ aus dem Trinkbrunnen messen. Normalerweise ist Brunnenwasser 6 bis 10 °C kühl. Das wissen die fünf Männer aus Deutschland. Sie sind Brunnenbauer. Einer von ihnen ist Jan Roehl aus Timmaspe, Lehrling des Brunnenbaubetriebes von Aspern & Söhne in Nortorf.

Dass er diese Ausbildung gewählt hat, ist eher einem Zufall zu verdanken. In den letzten Sommerferien vor dem Abi war er beim Rasenmähen, als die Anfrage der Brunnenbauer kam. Nicht per Telefon, sondern per Fahrrad. Auf dem saß Tim von Aspern, der ältere der beiden Brüder, die den Familienbetrieb vor gut 20 Jahren von ihrem Vater übernahmen. Er wollte kurz den Kopf frei bekommen. Es war viel zu tun, die Firma brauchte dringend Leute, die zur Hand gehen konnten, und dort im Garten sah von Aspern die Lösung: Jan.

„Man kennt sich ja aus dem Dorf, und ich hab ihn gefragt, ob er nicht Lust hätte, in den Ferien bei uns zu arbeiten.“ So fuhr Jan mit zum Bohren, wurde sofort mit in die Abläufe, aber auch in die familiäre Runde der kleinen Firma eingebunden. Nach diesem Sommer stand Jan dann eines Tages in Schapptüch im Büro, einen Briefumschlag mit seiner Bewerbung in der Hand. „Für mich war klar geworden, wohin die Reise nach dem Abi gehen soll“, sagt der heute 22-Jährige. Und Nils von Aspern, der zweite der Brüder, erinnert sich mit einem Schmunzeln: „Ich glaube, wir haben uns die Unterlagen gar nicht weiter angeguckt. Das war klar, dass es losgeht.“

Den kompletten Beitrag lest Ihr in der Bauernblattausgabe 12/2019 unter der Rubrik "Schättruum" und im digitalen Bauernblatt.

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