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Das Pferdeauge ähnelt in seinem Aufbau dem Menschenauge und ist ebenso anfällig für bestimmte Erkrankungen. Foto: Lena Höfer

Als Fluchttier ist das Pferd maximal auf seine Sinne angewiesen, unter anderem auf die Sehkraft. Ein Pferdeauge kann weit in die Ferne blicken und nimmt die kleinsten Bewegungen wahr, denn nur so können potenzielle Raubtiere schnell ausgemacht werden. Ist die Sehkraft eingeschränkt, so kann dies – neben eventuellen Schmerzen am Auge – zu Panikreaktionen sowie untypischen Verhaltensweisen wie plötzlicher Unrittigkeit, Scheuen oder Verweigern führen.

Das Sichtfeld eines Pferdes ist nicht mit dem eines Menschen vergleichbar, denn während Menschenaugen nach vorn gerichtet sind, liegen die Pferdeaugen seitlich am Kopf. Diese anatomische Lokalisation ermöglicht, dass jedes Auge einen Blickwinkel von fast 180° erfasst, sodass das Pferd einen fast vollständigen Rundumblick hat. Gleichzeitig verhindert die seitliche Lage der Augen jedoch, dass Dinge wahrgenommen werden können, die sich in geringem Abstand frontal vor dem Kopf oder genau hinter dem Pferd befinden. Diese beiden "toten Winkel" des Pferdeauges müssen vor allem Reitanfängern von Beginn an eingeschärft werden, denn eine streichelnde Hand, die aus frontaler Richtung kommt, kann schnell eine Panikattacke auslösen. Auch eine Annäherung von hinten ist eher ungünstig, um mit dem Pferd vertrauensvoll Freundschaft zu schließen.

Eine weitere Besonderheit ist die Ausrichtung des Pferdauges nach unten, wodurch Gegenstände am Boden zum gruseligen Hindernis werden können. Reiter sollten daher stets versuchen, die Welt ein wenig durch Pferdeaugen zu betrachten, um auf diese vermeintlichen Gefahren entsprechend reagieren zu können. Im besten Fall lässt sich dadurch verhindern, von plötzlichen Reaktionen des Pferdes überrascht zu werden.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 25/2019 unter der Rubrik "Pferd & Reiter" und im digitalen Bauernblatt.

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