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Sprünge sollten regelmäßig umgestellt werden, um eine gleichmäßige Nutzung des Bodens zu ermöglichen. Foto: pixabay

Nach einem heftigen Regenschauer bleiben Pfützen stehen, im Sommer erinnert die Staubentwicklung an eine Wüste, und im Winter ist der Bodenbelag so hart gefroren, dass er nicht bereitbar ist – das muss nicht so sein: Neben der fachlich korrekten Erstellung des Reitplatzes spielt die Pflege eine entscheidende Rolle für den Reitkomfort.

Die Bedeutung eines optimalen Reitbodens darf nicht unterschätzt werden. Auf den Pferdebeinen lasten während des Trainings schließlich enorme Kräfte. Es ist nicht schwer vorstellbar, dass Fehlbelastungen von Gelenken und Sehnen bei nicht optimalen Bodenverhältnissen vorherbestimmt sind. Ein weiteres, sehr verbreitetes Problem sind staubige Reitbeläge. Besonders heikel ist, dass dieser Staub zum einen sehr kleine, lungengängige Partikel (Feinstaub) und zum anderen oft auch Schimmelsporen enthält – für die Atemwege von Tier und Mensch also alles andere als gesund.

Reitplatz ist nicht gleich Reitplatz, die Unterschiede können enorm sein. Zwar ist der Aufbau grundsätzlich in Tretschicht, Trennschicht und Tragschicht (Unterbau) unterteilt, doch allein die Variationen bezüglich Tragschicht und Trennschicht sind groß. Das Gleiche gilt für die Tretschicht: Einfacher Sand, spezieller Reitsand, Sand mit organischen Zusätzen (zum Beispiel Holzspänen oder Kokosfasern), Sand mit synthetischen Zuschlagstoffen (beispielsweise Teppichschnitzel oder Vlieshäcksel) sowie rein synthetische Bodenbeläge und noch einiges mehr sind auf Reitplätzen aufgebracht. Zudem hat jede Reitdisziplin ihre eigenen Ansprüche an den Bodenbelag: Während Dressurreiter besonderen Wert auf Elastizität legen, steht für Springreiter eine gute Stoßdämpfung im Vordergrund. Westernreiter wiederum wollen einen griffigen Reitboden, für Reining sollte der Belag gleitfähig sein.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 8/2019 unter der Rubrik "Pferd & Reiter" und im digitalen Bauernblatt.

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