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Peer Ahnert konzentriert sich in seinen Seminaren auf die Zusammenhänge von Ausbildung und Reitlehre. Foto: Edgar Schrader

Der Pferdewirtschaftsmeister Peer Ahnert aus Sahrendorf in der Lüneburger Heide hat seine Pferde in Vielseitigkeit und Springen bis Klasse S ausgebildet und vorgestellt. Er ritt im Landeskader Niedersachsen und war mit seinem Pferd Salt'n Pepper 2008 und 2010 Bundeskadermitglied. Auf der Reitsportanlage Lindenhof der Familie Pieper in Tangstedt, Kreis Stormarn, brachte der Ausbilder den Teilnehmern die Skala der Ausbildung näher – erst in der Theorie, dann in der Praxis vom Pferderücken aus.

Spätestens beim Pauken für das Reitabzeichen befasst sich ein Reiter mit der Deutschen Reitlehre. Ihr tieferer Sinn erschließt sich allerdings erst in der Praxis, wenn man auf dem Pferd die einzelnen Schritte erlernen und erfühlen kann. Genau da setzt Peer Ahnert in seinen Seminaren an. Er verknüpft graue Theorie mit der Praxis, indem er aus dem Sattel heraus die Zuschauer via Headphone miterleben lässt, was er auf dem Pferd fühlt, welche Probleme er möglicherweise aufspürt und wie er versucht, diese reiterlich zu lösen.

Die Pferde, die ihm für diese Demonstrationen zur Verfügung gestellt werden, kennt er höchstens unter ihren Reitern. Er selbst ist sie zuvor noch nie geritten. "Mir geht es nicht darum, perfekte Lektionen auf hoch ausgebildeten Pferden zu zeigen, sondern den Reitschülern die Reitlehre auf ganz normalen Pferden näherzubringen", erläutert Peer Ahnert seine Idee. "Die Auseinandersetzung mit den alltäglichen Problemen, wie wir sie alle haben, bringt viel mehr als die Vorführung der besten Traversale", bestätigt Zuschauerin Mareike Felsch. Dabei pickt sich der Ausbilder schwerpunktmäßig immer wieder ein Modul aus der Reitlehre heraus, wie zum Beispiel Sitz und Einwirkung, Stellung und Biegung, Hilfengebung und Paraden.

Auf dem Lindenhof in Tangstedt war es die Skala der Ausbildung mit den sechs Punkten Takt, Losgelassenheit, Anlehnung, Schwung, Geraderichtung und Versammlung. "Alle Bausteine greifen ineinander", erklärte Ahnert, dem es nicht um spektakuläres, sondern um schönes Reiten und die Gesunderhaltung der Pferde geht. "Dabei gibt es nur den einen, ganz normalen Weg: die klassische Reit­lehre."

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 32/2019 unter der Rubrik "Pferd & Reiter" und im digitalen Bauernblatt.

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