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Frank und Dinah Lorenz haben auf dem Gelände eines ehemaligen Milchviehbetriebs einen Zucht- und Ausbildungsstall für Pferde errichtet. Foto: FN-Archiv

Der Loreleyenhof in Hemdingen, Kreis Pinneberg, ist einer der diesjährigen Preisträger im bundesweiten Wettbewerb "Unser Stall soll besser werden". Der Betrieb wurde im Rahmen der Bundeschampionate vor allem für seine innovative und familienfreundliche Fohlenaufzucht ausgezeichnet.

Artgerechte Pferdehaltung ist ein Herzensthema der Persönlichen Mitglieder (PM) der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN). Seit mehr als 25 Jahren prämieren sie daher gemeinsam mit dem Fachmagazin Reiter Revue International beim Wettbewerb "Unser Stall soll besser werden" tolle Pferdehaltungen in Deutschland. In diesem Jahr gingen die Auszeichnungen an drei Betriebe, darunter auch den Loreleyenhof in Hemdingen. Für die drei Sieger gibt es ein Preisgeld in Höhe von jeweils 1.000 €. Der Loreleyenhof bekommt zusätzlich Pferdefutter im Wert von 1.000 € inklusive der passenden Futterberatung für die Zucht- und Pensionspferde des Betriebs.

Der ehemalige Milchviehbetrieb wurde im August 2017 von Dinah und Frank Lorenz übernommen. Zu dem Zeitpunkt suchten die beiden Bauingenieure schon seit ein paar Jahren nach einem Hof mit großen Weideflächen am Haus. "Als uns der Hof angeboten wurde, war sehr schnell klar, dass es passt. Wir müssen keine Straße überqueren, um zu den Koppeln zu kommen", erzählt Dinah Lorenz. Der Umbau in einen privaten Zucht- und Ausbildungsstall war kein Problem, schließlich ist das Ehepaar vom Fach und weiß, was es tut.

Neben ihren drei Hannoveraner und Oldenburger Zuchtstuten, deren Nachzucht und einem eigenen Sportpferd gibt es noch sieben Einsteller. Da das Ehepaar Lorenz nicht von den Einnahmen aus dem Hof lebt, hat es keinen Kalkulationszwang. "Wir können auch einfach mal Nein sagen, wenn es nicht passt", erzählt Dinah Lorenz. Trotzdem achten die beiden auf Wirtschaftlichkeit. Es gibt keinen Angestellten, und der Morgendienst vor der eigentlichen Arbeit kann schon mal drei Stunden dauern. "Das ist das Erste, was jeder Steuerberater sagt: Bis zu 20 Pferde muss man selbst schaffen", berichtet die Bauingenieurin.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 39/2019 unter der Rubrik "Pferd & Reiter" und im digitalen Bauernblatt.

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