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Dr. Jörg-Peter Belz nutzt Laser bei seinen innovativen Zahnbehandlungen. Foto: Tierklinik Tappendorf

In der Pferdeklinik Tappendorf, Kreis Rendsburg-Eckernförde, wird von Dr. med. vet. ­Jörg-Peter Belz die Pferdezahnheilkunde maßgeblich weiterentwickelt. Der Einsatz von Lasern bei Karies sowie bei Frakturen und Entzündungen im Kiefer- und Zahnbereich ist innovativ und eröffnet völlig neue Möglichkeiten.

Dass die Zähne eines Pferdes einmal im Jahr kontrolliert und gegebenenfalls geraspelt werden, ist inzwischen Standard. Der Bedarf an regelmäßiger Behandlung ist durch den Aufbau der Kauflächen bedingt. Diese sind nämlich im Bereich der Backenzähne beim Ober- und Unterkiefer nicht gleich groß. Der Unterkiefer ist etwas schmaler. Außerdem sind die Kauflächen nicht gerade, sondern von oben innen nach unten außen geneigt. Das stört das Pferd natürlicherweise nicht, denn es kaut anders als der Mensch mit einer drehenden Mahlbewegung. Dabei werden die Zähne allerdings abgeschliffen und es entstehen Zahnspitzen. Diese werden dann zum Problem, wenn durch Gebiss und Nasenriemen die Schleimhäute an die Zähne gedrückt werden. Verletzungen können die Folge sein.

Bei der Routineuntersuchung der Zähne wird überprüft, ob sich Zahnspitzen gebildet haben. Ist das der Fall, werden sie weggeraspelt. Manche Tierärzte bieten diese Behandlung in ihrem Alltag mit an, andere haben sich darauf spezialisiert. Viele dieser Spezialisten sind in der TFZP (tierärztliche Fachgruppe für Zahnheilkunde des Pferdes) organisiert.

Dr. Belz ist es wichtig, nicht einfach einmal im Jahr auf die Zähne zu gucken. Manche Pferde brauchen deutlich kürzere Abstände, andere können mit längeren leben. In der Pferdeklinik Tappendorf wird daher für jedes Pferd individuell ein Behandlungsintervall festgelegt. Der Chef selbst arbeitet nur noch stationär, aber seine Kolleginnen führen die einfacheren Behandlungen auch im Stall durch. Wird die Behandlung aufwendiger, führt aber kein Weg an einem Besuch in der Klinik vorbei. Dort gibt es inzwischen viele spezialisierte Geräte, die nicht ins Auto passen, es können auch Behandlungen unter Vollnarkose stattfinden und das nötige Personal ist vor Ort.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 41/2019 unter der Rubrik "Pferd & Reiter" und im digitalen Bauernblatt.

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