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Für viele Pferdebesitzer im Sommer unverzichtbar: Fliegenspray. Foto: Sven und Peggy Morell

Es summt und brummt überall. Viele der fliegenden Plagegeister fühlen sich in der Nähe von Pferden besonders wohl, schließlich bekommen sie dort alles was sie zum Leben benötigen: Blut, Ausscheidungen und hin und wieder etwas Wundsekret. Leider sind Fliegen und ihre Verwandten mitunter sogar gefährlich: Sie können Keime, Würmer und Krankheiten übertragen.

Stubenfliegen (wissenschaftlicher Name: Musca domestica) sitzen gerne im Bereich der Pferdeaugen. An ihren kleinen Beinchen haften jedoch Keime, die so in das empfindliche Auge gelangen. Daher leiden Pferde im Sommer häufig unter einer Bindehautentzündung (Konjunktivitis): Die Augen tränen vermehrt oder sondern eitriges Sekret ab, sind geschwollen und werden mitunter zugekniffen.

Jetzt ist es an der Zeit, einen Tierarzt zu verständigen, auch um andere Ursachen (zum Beispiel Allergien, Influenza, Herpes, Fremdkörper oder Verletzungen) auszuschließen, die mit ähnlichen Symptomen einhergehen können. Der Tierarzt verordnet meist antibiotikahaltige Augentropfen oder -salben.

Während die Gemeine Stubenfliege nicht zusticht, sind die Stiche des ähnlich aussehenden Wadenstechers (Stomoxys calcitrans, auch: Gemeine Stechfliege oder Stallfliege) und der Großen Weidestechfliege (Haematobosca stimulans) durchaus schmerzhaft.

Etwa von Juni bis August werden Zwei- und Vierbeiner noch von einer weiteren Fliegenart "geplagt": Bremsen und insbesondere Pferdebremsen (Tabanus sudeticus), die bis zu 2,5 cm groß werden können, fühlen sich von Schweiß, Atem und Körpergeruch geradezu magisch angezogen.Oft kündigen sie sich schon von Weitem durch lautes Brummen an.

Blutrünstig sind nur die weiblichen Bremsen, sie benötigen das Blut für ihre Fortpflanzung. Die Männchen begnügen sich hingegen mit Nektar und Pflanzensäften. Blutsaugende Insekten gelten als potenzielle Überträger von Krankheiten – beispielsweise kann die gefürchtete Equine Infektiöse Anämie (EIA) durch einen Stich oder Biss in die Blutbahn des "Opfers" gelangen.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 27/2018 unter der Rubrik "Pferd & Reiter" und im digitalen Bauernblatt.

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