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Der Bau von Agility-Hindernissen kann mit einfachen Mitteln erfolgen, allerdings sollte zur Sicherheit immer eine Sollbruchstelle eingefügt werden. Foto: privat

Fuchswallach Sir Quickly steuert konzentriert das ungewöhnliche Flattertor an. Statt einfacher Flatterbänder baumeln von einer Rohrkonstruktion einige Poolnudeln, die normalerweise im Schwimmsport Verwendung finden. Zusätzlich wurden Girlanden aus bunten Bällen angebracht. Trotzdem bleibt das süddeutsche Kaltblut cool, senkt nur etwas den Kopf und ist schon hindurch. Ganz frei. Ohne Halfter und Strick. Allein die ausgestreckte Hand von Katharina Röpnack zeigt ihm den Weg zum nächsten Hindernis.

"Die Horse Agility ist eine in Deutschland bisher fast unbekannte Sportart", erzählt Katharina Röpnack. Die Trainerin aus Tornesch, Kreis Pinneberg, wurde vor einigen Jahren durch ein You­Tube-Video aus Finnland auf diese Disziplin aufmerksam. Sofort faszinierte sie das harmonische Zusammenspiel von Pferd und Mensch, das die Grundvoraussetzung der Agility bildet.

Horse Agility funktioniert nach ähnlichen Prinzipien wie die gleichnamige Disziplin im Hundesport. Das Pferd muss einen Parcours aus verschiedenen Bodenhindernissen in einer festgelegten Reihenfolge überwinden. Der Pferdeführer läuft dabei frei mit und weist dem Vierbeiner durch Körpersprache, Handzeichen oder Stimmsignale den Weg. Das englische Wort "Agility" lässt sich mit "Flinkheit" oder "Beweglichkeit" übersetzen. Genau das kommt einem Beobachter einer gut ausgeführten Horse Agility sofort in den Sinn.

Beim Bau eines Agility-Parcours sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Das hat einen einfachen Grund: "In Deutschland gibt es unter dem Dach der Deutschen Reiterlichen Vereinigung noch keine festgeschriebenen Regeln zu dieser Disziplin", erklärt Röpnack. "Turniere können aber nach der Wettbewerbsordnung ausgeschrieben werden und finden teilweise auf breitensportlichen Veranstaltungen, wie dem Landesbreitensportturnier in Bad Segeberg, statt." Auch für ein stallinternes Spaßturnier eignet sich eine kleine Agility optimal. "Mein erstes Hindernis war eine verstärkte Brücke aus Holzpaletten", erinnert sich die Trainerin. Weitere Elemente können Slalom, Labyrinth, Wippe, Podest, Engpässe, Sprünge oder auch dicke Turnmatten sein – alles möglichst farbenfroh geschmückt.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 4/2019 unter der Rubrik "Pferd & Reiter" und im digitalen Bauernblatt.

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