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Eine artenreiche Wiese mit blühenden Kräutern bietet für Pferde ein ideales Futter. Foto: Stefan Siemesgelüss

Naturschutz und Pferdehaltung bilden keine Konkurrenz zueinander. Im Gegenteil: Der Naturschutz setzt auf eine extensive Grünlandbewirtschaftung mit artenreichen und blühenden Wiesen, die nicht gedüngt sind. Das Futter dieser Wiesen ist ideal für Pferde, die strukturreiche, aber energiearme Nahrung benötigen. Agraringenieur Detlev Finke vom Deutschen Verband für Landschaftspflege erklärt, wie dieses Zusammenspiel zur funktionierenden Allianz wird.

Pferde auf extensivem Grünland zu halten ist nicht nur machbar, sondern gewährleistet gleichzeitig eine strukturreiche Fütterung der Tiere. Diplom-Agraringenieur Detlev Finke arbeitet seit etwa 30 Jahren in der Sparte Naturschutz und ist ein Verfechter dieser Art der Pferdehaltung. Seine ersten Erfahrungen im Zusammenhang mit dem Extensivweidesystem liegen viele Jahre und Tausende Kilometer zurück. "Damals war ich in Australien und habe erste Erfahrungen in diesem Bereich gesammelt. Die Australier hielten Anglo­araber und Araber, also Pferde mit einem höheren Blutanteil, auf artenreichen Flächen, und die Pferde kamen sehr gut damit zurecht. Der Eiweißgehalt war gering, der Nährwert hoch", blickt Detlev Finke zurück.

In Nordrhein-Westfalen hielt er dann selbst Pferde und managte seine Weiden entsprechend, probierte aus – und hatte Erfolg. Inzwischen hält er Vorträge über diese naturerhaltende Weidenutzungsform, "von der viele profitieren. Extensive Grünlandbewirtschaftung ist im Sinne des Naturschutzes. Die damit einhergehende Artenvielfalt und die Pferdehaltung auf diesen Flächen bilden eine gute Allianz. Im Grunde haben der Naturschutz und die Pferdehalter ein gemeinsames Interesse", so der Agraringenieur. "Außerdem ist das Futter strukturreicher und damit auch viel gesünder für die Pferde. Ein weiterer interessanter Aspekt besteht darin, dass die Anlage artenreicher Wiesen vom Land Schleswig-Holstein im Rahmen zur Verfügung stehender Mittel gefördert wird."

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 27/2019 unter der Rubrik "Pferd & Reiter" und im digitalen Bauernblatt.

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