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Angespannte Kau- beziehungsweise Gesichtsmuskeln (hier moderat ausgeprägt) sind am deutlichsten im Bereich über dem Maul zu erkennen. Foto: Dr. Diana Stucke und Dr. Dirk Lebelt

Das Fluchttier Pferd ist ein Meister darin, seinen Schmerz zu verbergen. Diese Verhaltensweise erschwert häufig ein frühzeitiges Erkennen von Schmerzen und Krankheit. Wissenschaftler haben sich deshalb mit der Mimik des Pferdes beschäftigt. Das Spiel von Augen, Ohren und Nüstern kann Aufschluss über das Wohlbefinden geben und damit bereits früh erste Hinweise auf einen Schmerzzustand oder eine Erkrankung liefern.

Im Rahmen des Tierschutzseminars in den Holstenhallen Neumünster präsentierten fünf Referenten aktuelle Vorträge rund um das Thema Pferdegesundheit und Tierschutz. Dr. Nina Steenbuck, langjährige Mitarbeiterin an der Pferdeklinik in Bargteheide, Kreis Stormarn, und inzwischen Mitarbeiterin in der Abteilung Tiergesundheit beim Unternehmen Boehringer Ingelheim, widmete sich in einem Vortrag dem Schmerzgesicht des Pferdes.

Gleich zu Beginn definierte sie Schmerz nach dem Handbuch Pferde-Praxis, Enke Verlag, als unangenehme sensorische und emotionale Erfahrung, die direkte oder indirekte negative Wirkungen auf den Organismus ausübt. Schmerz entsteht, wenn ein Auslöser – zum Beispiel ein Nagel, in den ein Pferd mit einem Huf tritt – einen entsprechenden Nervenimpuls über das Rückenmark an das Gehirn sendet. Der erste Schmerzimpuls ist aufgrund der spontan auftretenden Intensität deutlich spürbar, wirkt etwa innerhalb von 0,5 bis 1 s und wird als hell bezeichnet. Er bewirkt beim Pferd eine Fluchtreaktion. Der zweite Schmerz­impuls ist dann bereits weniger ausgeprägt in der Intensität und wird eher dumpf wahrgenommen. Er bewirkt eine Schonhaltung.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 12/2019 unter der Rubrik "Pferd & Reiter" und im digitalen Bauernblatt.

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