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Pause zwischen den ernsten Themen: Der Rund-um-die-Landjugend-Kurs an der Steilküste von Dahme Foto: ljv

Was tun, wenn’s mal schiefgeht? Wo kriegen wir Hilfe, und wie können wir vorsorgen? Mit diesen grundsätzlichen Fragen sahen sich die Teilnehmenden am zweiten Wochenende der Reihe „Rund um die Landjugend“ (RudL) konfrontiert.

Das Leitungsteam, bestehend aus Kira, Liza und Loh, hatte in die Jugendherberge nach Dahme in Ostholstein eingeladen. Hier konnte man sich gern mal den Wind um die Nase wehen lassen oder den direkten Zugang von der Steilküste zum Wasser nutzen, um die Füße in die kalte Ostsee zu stecken. Aber um in Sachen Landjugendarbeit keine kalten Füße zu bekommen, hatte man ja eigentlich den Weg quer durch Schleswig-Holstein angetreten.

Wie schnell man als Landjugend in Haftung genommen werden kann, weil vielleicht ein Gast auf der Fete auf einem Becher ausgerutscht ist, darüber und über weitere vereinsrechtliche Fragen klärte Rechtsanwalt Marc Raters auf. Er hat selbst langjährige Erfahrung durch sein Engagement in einem Sportverein und kennt sich speziell im Vereinsrecht gut aus.

Auch wenn der eine oder die andere nach dieser Einheit dachte, es helfe nur noch ein „Wir-haften-für-nichts“-Schild, um unbeschadet aus allen Belangen herauszukommen, konnte dies dank des Vortrags von Anne Kutsche zum Thema Versicherungen wieder verworfen werden. Mit einer Veranstaltungshaftpflicht für die eigene Fete samt Aufbau und Abbau ist man als Landjugend schon ganz gut beraten, und auch zu anderen Einzelfällen konnte Anne Rede und Antwort stehen. So wurde von ihr erläutert, ob eine Reisehaftpflichtversicherung sich schon lohnt, wenn man nur ein Haus in Dänemark mieten will, oder ob das erst bei einer Flugreise mit der Landjugend Sinn macht.

Wie gut es ist, sich im Vorwege über mögliche Hindernisse Gedanken zu machen, konnte die Gruppe beim Kooperationsspiel „Kanalflitzer“ austesten. Eine Kugel musste unbeschadet über Schienenteile durch einen Kanal ins Ziel flitzen. Die Schwierigkeit war, dass die Schienenteile in doppelter Anzahl der Teilnehmenden vorhanden waren und alle verwendet werden mussten. Bei den ersten Durchläufen fiel die Kugel hinunter, doch gemeinsam wurde schließlich ein Weg gefunden, um die Kugel zwischendurch zu stabilisieren, damit sie hinterher sicher im Ziel landete. Wie viel schwerer es ist, die Kugel zu stabilisieren, wenn sie erst mal rollt, konnten die Teilnehmenden feststellen. Im übertragenen Sinne gilt das auch für die Arbeit in der Landjugend: Wenn erst mal was schiefgelaufen ist, ist es viel schwerer, das wieder in den Griff zu bekommen, wenn man sich vorher nicht abgesichert hat.

Den kompletten Beitrag findest Du in der Bauernblattausgabe 15/2019 unter der Rubrik "Landjugend" und im digitalen Bauernblatt.

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