Zur Navigation springen Zum Inhalt springen

Der Kreislandjugendverband Schleswig-Flensburg überreichte die mit Bändern, Maiskolben und einem grünen Kreuz geschmückte Erntekrone im Melund. Foto: Lars Kuhlmann

Nach der traditionellen Übergabe der Erntekrone der Laju im Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung in Kiel lud Minister Jan Philipp Albrecht (Grüne) nun zum zweiten Mal in seiner Amtszeit die schleswig-holsteinische Landjugend zur Diskussionsrunde ein.

Zuvor war die Erntekrone im Eingangsbereich des Ministeriums angebracht worden und Sandra Winther vom KLV Schleswig-Flensburg richtete das Wort in Reimform an den Minister und alle Anwesenden. "Dialog mit Politik und Gesellschaft muss her, doch das fällt allen Beteiligten schwer." Am runden Tisch, zu dem der Agrarausschusssprecher der Laju Schleswig-Holstein, Heiko Finck, begrüßte, bot sich auf jeden Fall Gelegenheit zum Dialog mit Albrecht. In diesen wurde sofort eingestiegen, denn, so Finck: "Heute brauchen wir uns nicht mehr kennenzulernen, sondern können gleich ins Detail gehen." Im vergangenen Jahr war der Minister gerade einmal 30 Tage im Amt gewesen und es hieß damals, sich erst mal kennenzulernen und zu beschnuppern. Diesmal ging es sofort an die Sachthemen.

Jan Philipp Albrecht erkannte an, dass die Perspektiven im Hinblick auf die Wahrnehmung der Landwirtschaft in der Bevölkerung immer weiter auseinandergingen. Die Herausforderungen würden hinsichtlich Tierwohl, Klima- und Gewässerschutz immer größer, so der Minister. Er gestand ein, dass die Regierung, aber auch andere Beteiligte diese Herausforderungen lange heruntergespielt hätten und demzufolge Auflagen wie die Düngeverordnung so schnell auf den Tisch kamen. Es sei dann häufig zu spät gewesen, zu verhandeln oder Maßnahmen zu ergreifen, da Deutschland dem EU-Recht unterliege. Das Vorgehen bezüglich der neuen Düngeverordnung bezeichnete Albrecht als "Dilemmasituation" und forderte die Junglandwirte auf, frühzeitig in den Dialog zu gehen und eine Bereitschaft zu neuen Investitionen zu zeigen. Vor einer Entscheidung sollten immer gemeinsame Ziele der Beteiligten abgesteckt werden, um dann gezielte und akzeptierte Maßnahmen in Angriff nehmen zu können. Bezüglich der Düngeverordnung forderte der Minister ein, die technische Innovation zu nutzen. Er berichtete, dass es unter anderem mittlerweile möglich sei, aus Gülle Mineraldünger zu erzeugen.

Den kompletten Beitrag findest Du in der Bauernblattausgabe 41/2019 unter der Rubrik "Landjugend" und im digitalen Bauernblatt.

nach oben

Hinweis zur Nutzung von Cookies

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Nutzung unserer Website an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter.