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Mit Helm und Sicherungsgeschirr bereit für die Megazipline. Foto: ljv

Mit 85 km/h durch die Luft fliegen, das ist Adrenalin pur! Foto: Jan Ratjen

Im Juli machte sich ein Dutzend Landjugendliche auf den Weg von Schleswig-Holstein in den Harz, um dort ein "herzergreifendes" Wochenende zu erleben, denn das Teamtraining stand ganz im Zeichen des Adrenalins. Die Frage zu Beginn lautete: Würde sich jeder die Aktionen zumuten oder müsste das Team Überzeugungsarbeit leisten?

Auf der Packliste stand unter anderem, dass Mut und gute Laune mitzubringen seien. Letztere wurde bereits während der fünfstündigen Autofahrt ausgepackt. Munter philosophierten die Landjugendlichen darüber, was sie wohl am nächsten Tag erwarten würde und ob man denn auch wirklich genug Mut eingepackt habe. Einige hatten nämlich vorher im Internet Videos zum absoluten Adrenalinkick der "Megazipline" angeschaut. Der eine oder andere war sich am Abend nicht ganz sicher, ob er den inneren Schweinehund überwinden könne, um die größte Doppelseilrutsche Europas zu erleben.

Nach dem Frühstück am Sonnabend war es dann endlich so weit, und es ging zur Megazip­line an der Rappbodetalsperre. Vor den Landjugendlichen befand sich eine 1 km lange Strecke in einer Höhe von 120 m. Nach einer professionellen Einweisung und dem Anlegen des Sicherungsgeschirrs ging es auf den Startturm. Das Sicherungsgeschirr erinnerte vor allem die Mädchen an eine Kochschürze, die nur besonders stabil gebaut war. Der eine zappelig vor Nervosität und der Nächste fast erstarrt vor Nervosität, standen schließlich alle oben. Der Puls begann mächtig zu schlagen. Ab hier gab es kein Zurück mehr.

Es wurde das Sicherungsgeschirr mit einer Rolle und dem Drahtseil der Zipline verbunden, und jeder wurde in eine waagerechte Position gebracht, welche noch einmal zusätzlich Adrenalin in den Körper beförderte, denn schon vor dem Start hatte man keinen Boden mehr unter den Füßen. Dann Start, die schnelle Fahrt ging los - mit einer Geschwindigkeit von bis zu 85 km/h. Während des "Fluges" konnte jeder einen herrlichen Ausblick in das Bodetal genießen, denn schließlich verlief die Strecke über dem Wasser entlang. Wie nach einem Wimpernschlag war dann auch schon das 1 km entfernte Ziel erreicht.

Nach der Fahrt waren alle glücklich, diesen Schritt mit Unterstützung gewagt zu haben. Doch damit wurde noch nicht genug Adrenalin ausgeschüttet. Weiter ging es zur fast 500 m langen und 75 m hohen Hängebrücke, welche beide Talseiten miteinander verbindet. Diese erforderte nicht nur durch ihre wackelige Konstruktion besonderen Mut, sondern auch durch die Gestaltung der Lauffläche. Diese bestand aus einem Gitterrost, durch den man während des Laufens direkt in den Abgrund blickte.

Den kompletten Beitrag findest Du in der Bauernblattausgabe 29/2019 unter der Rubrik "Landjugend" und im digitalen Bauernblatt.

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