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Bunt und kreativ: Cindy Winter präsentiert das Lebkuchenhaus mit der Landjugend-Baugruppe um Bauernverbandspräsident Werner Schwarz (3. v. r.). Foto: Lars Kuhlmann

Wie Plätzchenbacken war die zweitägige Landesversammlung (LVS) des Landesverbands der Landjugend Schleswig-Holstein in Glückstadt am vergangenen Wochenende. Denn wie zu einem guten Plätzchenrezept gehören auch zu einer erfolgreichen LVS Zutaten, die zum Teil essenziell sind.

Eine Zutat ist der Austausch mit Vertretern befreundeter Verbände. Am Sonntag besuchten Birte Oesau vom LandFrauenverband Schleswig-Holstein, Alexandra Ehlers vom Landesjugendring, Werner Schwarz, Präsident des Bauernverbandes Schleswig-Holstein, und Alena Karstens von der niedersächsischen Landjugend sowie der Vorsitzende des Bundes der Deutschen Landjugend (BDL), Sebastian Schaller, die Versammlung.

Bereits im Vorwege waren alle Teilnehmenden und Gäste darauf hingewiesen worden, dass unbedingt eine Schürze eingepackt werden solle. Warum? Das wurde noch nicht verraten. Zunächst hielt Florian Kruse aus dem Landesvorstand einen Impulsvortrag zum Thema demokratische Werte in der Landjugend, wobei er die Landjugendstruktur metaphorisch mit einem Haus verglich.

Dann ging es in die "Backstube". Zu weihnachtlichen Klängen dekorierten Gäste und Lajus Lebkuchenhäuser und präsentierten anschließend ihre gemeinsamen Werke und ihre Idee hinter dem Design. Die Häuser zeigten ganz unterschiedliche Geschichten. Es fanden sich Schweineställe, eine Landjugend-Scheunenfete oder ein Trecker mit Güllefass und Schleppgestänge unter den Bauwerken.

Was zu Beginn noch niemand wusste: eines der Häuser würde an die Person mit der außergewöhnlichsten Schürze verschenkt werden. Die Jury, gebildet aus den Vertretern der befreundeten Verbände, war sich nach kurzer Beratung einig. Dabei hatten die Lajus ihnen die Entscheidung nicht leicht gemacht: von Melkerschürze über Omas alte Küchenschürze bis hin zu modernen Modellen war alles dabei.

Zu den unverzichtbaren Zutaten einer LVS zählt ein Kreisverband, der diese ausrichtet. Der KLV Steinburg hatte sich bereit erklärt und war somit auch für das Nachmittags- und Abendprogramm verantwortlich. Sonnabendnachmittag erklärte Peter Brodersen von der Papierfabrik Steinbeis in Glückstadt die Herstellungsvorgänge und den Handel mit Papier als Rohstoff. Das Familienunternehmen Steinbeis ist der weltweit führende Marktteilnehmer im Bereich Recyclingpapier.

Besonders spannend war der Handel mit Papier als Rohstoff. Der Markt um die Inhalte der blauen oder grünen Papiertonnen der Haushalte ist hart umkämpft. Ohne diesen Input ist die Firma allerdings nicht produktionsfähig. Genauso ist sie immer wieder mit den unterschiedlichen Zusammensetzungen bezüglich Papierart, -stärke und verschiedene Druckerfarben konfrontiert und muss trotzdem sicherstellen, dass die Papierqualität unverändert bleibt.

Den kompletten Beitrag finden Ihr in der Bauernblattausgabe 48/2018 unter der Rubrik "Landjugend" und im digitalen Bauernblatt.

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