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Beim Deutschen Bauerntag und Junglandwirtetag in Schkeuditz haben Bente Ingwersen (li.) und Tim Blöcker (r.) aus dem Landesvorstand sowie Heiko Finck (M.) aus dem Agrarausschuss des Landjugendverbandes Schleswig-Holstein den schon guten Kontakt zum eigenen Bauernverband gestärkt und das Netzwerk zu Junglandwirten aus ganz Deutschland ausgebaut. Foto: Dr. Robert Quakernack

Gleich die erste Veranstaltung des Deutschen Bauerntages 2019, der in Schkeuditz bei Leipzig in Sachsen stattfand, war in der Hand der Landjugend. Der Bund der deutschen Landjugend (BDL) hatte zum Junglandwirtelunch geladen. Über 100 Teilnehmer nahmen an der "Tischkussion", wie der BDL sie nennt, teil.

Sofort wurde klar, dass sich die Landwirtschaft nicht verstecken muss, Transparenz und Erläuterung bringen uns dabei nach vorne. "Nur mit eigener Kommunikation kommen wir aus der Filterblase", fachte Stefan Schmidt, stellvertretender Vorsitzender des BDL, die eifrigen Diskussionen an den Tischen an. "Wir als Junglandwirte wissen, dass unsere tägliche Arbeit einen Mehrwert für die Gesellschaft hat, beispielsweise durch den Erhalt von Kulturlandschaften und die damit einhergehende Wertschöpfung durch Tourismus oder die Landschaftspflege sowie Förderung der Biodiversität", so der BDL-Vize. Doch Stefan Schmidt weiß auch: "Genau diese Aspekte müssen wir stärker nach außen tragen – selbstbewusst und transparent für jedermann."

Darum hieß es in diesem Jahr beim Junglandwirtelunch auf dem Deutschen Bauerntag in Schkeuditz: "Raus aus der Defensive – Echte Landwirtschaft braucht echte Kommunikation". Gemeinsam mit dem Deutschen Bauernverband (DBV) bat der BDL den Berufsnachwuchs zu Tisch. "Bei der Arbeit im Projekt Junglandwirte und auch bei uns im Verband merken wir, dass die Wahrnehmung der Landwirtschaft in unserer Branche und der Gesellschaft zunehmend auseinanderdriften", sagt der stellvertretende BDL-Vorsitzende. "Daher müssen wir uns selbstkritisch fragen: Reden wir eigentlich nur mit uns selbst und an der Gesellschaft vorbei?" Die Landwirte im größten Jugendverband im ländlichen Raum wollen 'raus aus der Filterblase. "Das ist leichter gesagt als getan. Viele junge Agrarier stehen an dieser Stelle erst mal ratlos da", stellt Stefan Schmidt fest. Daher sei es an der Zeit, gemeinsam zu diskutieren, wie man als Landwirt am besten auftritt und welche Themen man transportieren möchte. Dabei war man sich schnell einig, dass insbesondere die junge Generation gefordert ist. "Wir sind täglich stundenlang in den Sozialen Netzen unterwegs, schöpfen unser Potenzial, den Verbraucher zu erreichen, dabei aber nicht aus."

Den kompletten Beitrag findest Du in der Bauernblattausgabe 28/2019 unter der Rubrik "Landjugend" und im digitalen Bauernblatt.

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