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Biolandwirt Johannes Basch (stehend) stellte im Agrarausschuss deutlich sowohl Vor- wie Nachteile seiner Wirtschaftsweise dar. Foto: Hannes Bumann

Das Thema des jüngsten Agrarausschusstreffens war "Ackerbau: bio oder klassisch – wo geht's hin?" – eine Frage, die sich immer mehr junge Landwirte stellen. Denn angesichts des Verlustes von immer mehr Wirkstoffen im Pflanzenschutz und stetig zunehmenden Auflagen und Einschränkungen für die konventionelle Produktion scheint ein Schritt in die ökologische Landwirtschaft gar nicht mehr so weit.

Ebenso führen auch die zumeist schwachen Erzeugerpreise der vergangenen Jahre dazu, dass man sich auch ökonomisch mit dem Thema biologische Landwirtschaft immer stärker beschäftigt. Zumindest auf den ersten Blick erscheinen die deutlich höheren Erzeugerpreise der ökologischen Landwirtschaft sehr verlockend. Aber nichtsdestotrotz ist der Schritt in die ökologische Landwirtschaft für viele nur schwer vorstellbar.

Um etwas Licht in die Angelegenheit zu bringen, lud der Agrar­ausschuss den Landwirt Johannes Basch vom Buchenhof in Altwittenbek bei Kiel ein, über seine Erfahrungen mit dem ökologischen Landbau zu berichten. Johannes Basch betreibt zusammen mit seinem Bruder Nils Basch einen gemischten Betrieb mit Schweinemast, Legehennen, Getreideverarbeitung und Ackerbau auf etwas über 400 ha. Der Buchenhof wirtschaftet schon seit 1989 ökologisch nach der EU-Bioverordung sowie den Vorgaben von Bioland und Naturland.

Basch stellte seine einzelnen Betriebszweige vor und erklärte, welche Besonderheiten es dabei gibt. Der Buchenhof verfügt über eine Getreideaufbereitungsanlage, mit der nicht nur das eigene, sondern auch für Dritte Getreide aufbereitet wird. Einer der Schwerpunkte ist das Schälen von Dinkel, da dieser nur geschält vermarktungsfähig ist. Aber da besonders die Vermarktung von Bioprodukten nicht so einfach wie im konventionellen Bereich ist, hat man auf dem Buchenhof zusätzlich eine Abpackanlage aufgebaut, um das Produkt fertig für Endverbraucher zu machen. Zusätzlich dazu hat man in eine Pelletpressanlage investiert, um die anfallenden Dinkelschalen zu pressen und die Pellets als Einstreu für zum Beispiel Geflügel weiterzuverkaufen.

Ein weiteres Standbein ist die Schweinemast. Auf dem Buchenhof werden jährlich zirka 5.000 Schweine gemästet. Dies ist für den ökologischen Bereich eine ausgesprochen große Dimension und dadurch auch mit einigen Problemen behaftet gewesen, wie Basch gleich deutlich machte. Denn in dieser Größenordnung ist es schwierig, entsprechende Aufzuchtbetriebe zu finden. Daher entschied man sich dazu, einen eigenen Aufzuchtstall mit 1.000 Plätzen zu bauen.

Den kompletten Beitrag findest Du in der Bauernblattausgabe 19/2019 unter der Rubrik "Landjugend" und im digitalen Bauernblatt.

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