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Die BDL-Vize Kathrin Muus (r.) moderierte den Junglandwirtelunch mit den Gastrednern Josef Tumbrinck vom Nabu Nordrhein-Westfalen und Landwirtin Gabriele Mörixmann. Foto: Tassilo Schweizer/bdl

"Zukunft wächst auf dem Land" – unter dieser Überschrift stand der diesjährige Deutsche Bauerntag in Wiesbaden, und dies nahm der Bauernverband Schleswig-Holstein zum Anlass, erneut eine Delegation Junglandwirte zu der Jahrestagung des Deutschen Bauernverbandes einzuladen. Mit Stimmrecht vertreten waren Heiko Finck, Bente Ingwersen und Hannes Bumann, als stellvertretende BDL-Vorsitzende außerdem Kathrin Muus.

Bereits die erste Veranstaltung stand ganz im Zeichen der Zukunft. Der Junglandwirtelunch, der gemeinsam vom Deutschen Bauernverband und dem Bund der deutschen Landjugend (BDL) organisiert wird, trug in diesem Jahr den Titel "Tierschutz versus Umweltschutz".

"Streiten ist das eine. Aber was hilft es uns und der Gesellschaft, wenn die Fronten so verhärten, dass sich keine Kompromisse mehr finden lassen? Nichts!", sagte Kathrin Muus. "Die Offenheit, mit der wir heute debattiert haben, muss Feindbilder aufbrechen. Nur so lässt sich die Landwirtschaft der Zukunft gestalten", so die stellvertretende Vorsitzende des BDL.

Für ordentlichen Zündstoff sorgten die zwei sehr gegensätzlichen Auftaktredner. Weder der Landesvorsitzende des Nabu Nordrhein-Westfalen, Josef Tumbrinck, noch die praktische Landwirtin Gabriele Mörixmann, die einen Aktivstall für Schweine konzipiert und aufgebaut hat, nahmen ein Blatt vor den Mund. Auch wenn sich die eine zwischen Umweltschutz und Tierwohl zerrieben fühlt und der andere als Umweltschützer engagiert, sind beide nahe beieinander. Gemeinsam mit dem fast 100-köpfigen Publikum stand für sie fest: "Klar ist, wir wollen und brauchen Tierhaltung."

Der Nabu-Vertreter ging noch weiter: "Die zentrale Frage ist doch: Zahlt der Verbraucher höheres Tierwohl und besseren Umweltschutz? Wenn das nicht gelingt, dann laufen wir zusammen in eine Sackgasse. Als Tierhalter ist man an den Standort gebunden und kann nicht einfach umziehen."

"Ich will mehr fürs Tier machen und investieren und werde dafür abgestraft", stellte Gabriele Mörixmann fest. Die Nähe zum Kunden sei immens wichtig, um Akzeptanz in der Bevölkerung zu gewinnen. "Die Gestaltung der Landwirtschaft in Deutschland liegt in der Hand aller – nicht nur in unserer als Landwirte oder der der Umwelt- oder Naturschützer", machte die Schweinehalterin deutlich. Turmbrinck sprach sogar von einer "Schicksalsgemeinschaft".

Den kompletten Beitrag findet Ihr in der Bauernblattausgabe 27/2018 unter der Rubrik "Landjugend" und im digitalen Bauernblatt.

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