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Foto: imago

Mitte Dezember fand in Berlin ein eintägiger Arbeitskreis zum Thema Wolf statt. Eingeladen hatte dazu der Bund der Deutschen Landjugend (BDL). Der Wolf ist mittlerweile nicht nur in Schleswig-Holstein heimisch geworden, sondern nahezu in allen Bundesländern präsent.

Der Einladung folgten rund 30 Vertreter der verschiedenen Landesverbände. Schleswig-Holstein war durch die drei Vorstandsmitglieder Hannes Bumann, Bente Ingwersen und Sophie Flick vertreten. Es wird davon ausgegangen, dass in etwa 60 Wolfsrudel in Deutschland beheimatet sind und ein Rudel durchschnittlich aus etwa acht Tieren besteht.

In der Vergangenheit kam es nicht nur in Schleswig-Holstein zu vermehrten Schafsrissen durch den Wolf, sondern im ganzen Bundesgebiet traten Probleme auf. Deshalb wollte der Arbeitskreis gemeinsam mit dem Bund der Deutschen Landjugend ein Papier zum Umgang mit dem Wolf ausarbeiten, welches später an verschiedene politische Institutionen weitergereicht werden soll. Die Ausarbeitung der Stellungnahme geschah zusammen mit den Bundesverbänden der Landjugend in Österreich, der Schweiz und Südtirol.

Da jedoch die Forderungen zur Bekämpfung der Wolfsrisse auch in der Bevölkerung Akzeptanz finden müssen, hielt zunächst Prof. Michael Harth von der Hochschule Neubrandenburg einen Vortrag. Zusammen mit Masterstudenten hat er eine Umfrage zum Thema Wolf und Wolfmanagement durchgeführt. Auch die befragten Konsumenten steckten in der Zwickmühle und mussten Kompromisse zwischen Wolfschutz und Weidetierhaltung finden. So sollten sie etwa beantworten, wie wichtig ihnen der Wolf für das Ökosystem ist. Möchte ich lieber den Wolf oder die Milch? Wurde der Wolf überhaupt in der Vergangenheit vermisst? Die Ergebnisse der Umfrage zeigten auf, dass über drei Viertel der Befragten den Wolf als akzeptabel ansehen. Im Hinblick auf die Probleme in der Weidehaltung sind die Konsumenten aber einverstanden, dass Gelder für Schutzmaßnahmen und Entschädigungen gezahlt werden.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 3/2019 unter der Rubrik "Landjugend" und im digitalen Bauernblatt.

 

 

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