Zur Navigation springen Zum Inhalt springen

Vom Slemish Mountain, dem Rest eines erloschenen Vulkans, hatte Anna-Lena Schepat einer super Aussicht. Fotos: privat

Auf Carrick Island: Der heikle Zugang über eine Hängebrücke wurde durch fantastische Ausblicke belohnt.

Jedes Jahr kann ein Landjugendlicher aus Schleswig-Holstein für drei Wochen an einem Austauschprogramm mit dem "Young Farmers Club of Ulster" teilnehmen und so Nordirland und das Leben in den Gastfamilien kennenlernen. Dieses Jahr hat die erste Vorsitzende der LJG Welt in Nordfriesland, Anna-Lena Schepat, den Schritt gewagt. Hier berichtet sie:

Anfang Juli startete ich vom Hamburger Flughafen nach Dublin, und von dort fuhr ich mit dem Zug nach Belfast und konnte bei der Gelegenheit schon einmal die Landschaft begutachten. In Belfast wurde ich von meinem ersten Gastbruder abgeholt, zu dem ich bis dahin noch keinen Kontakt hatte.

Die erste Woche verbrachte ich an der Nordküste, die zweite im Landesinneren in den Bergen und die letzte im Osten an der Küste. Die Gastfamilien bemühten sich sehr, mir und den anderen beiden Exchangees aus Österreich und Finnland das Land und die Kultur näherzubringen. Oft unternahmen wir zusammen Tagestouren. Jeden Tag nahmen sich die Gastschwestern und -brüder Zeit, uns die Sehenswürdigkeiten und die Geschichte ihres Landes zu zeigen.

Wir schauten uns Denkmäler mit den verschiedensten historischen Hintergründen an, aber wir waren auch an den typischen Touristenorten, zum Beispiel dem Giant's Causeway, einem Unesco-Weltnaturerbe mit gleichmäßig geformten Basaltsäulen, die ein Alter von etwa 60 Millionen Jahren aufweisen.

Auch fuhren wir nach Londonderry und besichtigten die Stadtmauern mit den gusseisernen Kanonen aus dem 17. Jahrhundert, welche sehr gut erhalten sind, und die Häuserwände, deren Bemalungen an die Konflikte in Nordirland erinnern sollen. Wir besichtigten eine Chipsfabrik namens Tayto sowie die bekannte Bushmills Whiskeybrennerei und haben natürlich auch gekostet.

Natürlich waren wir auch in der Natur unterwegs. So bestiegen wir den erloschenen Vulkan Slemish und genossen den Ausblick über die Landschaft. Wir fuhren zum teilweise ausgetrockneten Killylane Reservoir, wo wir einen Eindruck von der Wasserknappheit bekamen, denn genau wie in Deutschland war es in Nordirland eine sehr trockene Zeit. Das typische irische Wetter habe ich also nicht kennengelernt. Eine Herausforderung für mich war die Hängebrücke, über die wir zur Insel Carrick Island übersetzten.

Auch für Action und Unterhaltung war gesorgt. Wir besuchten einen Wasserpark und fuhren Banana Boat. Ganz typisch sind die Pubs in Nordirland, die nicht in unserer Abendgestaltung fehlen durften, unter anderem waren wir in dem ältesten Pub von Nordirland, so wurde es uns erzählt, in Donaghadee. Der 12. Juli ist ein gesetzlicher Feiertag in Nordirland, der Orangemen's Day, mit traditionellen Festumzügen und Tanzveranstaltungen am Abend.

Wir trafen die dortige Landjugend und konnten so noch mehr Kontakte knüpfen. Einen Abend grillten wir mit allen am Strand und spielten Fußball und Volleyball. Auch besichtigten wir landwirtschaftliche Betriebe, verglichen sie mit denen aus unseren Heimatländern und tauschten uns über die Unterschiede aus.

An jedem Sonnabend war in meinen Gastfamilien das Herausputzen der Rinder angesagt, denn an diesen Tagen gibt es in Irland im Sommer eine Show, wo Tiere vorgeführt und bewertet werden. Diese Veranstaltungen sind etwa mit den Körungen der Schafe, Kälber oder Kühe in Deutschland vergleichbar.

Den kompletten Beitrag lest ihr in der Bauernblattausgabe 32/2018 unter der Rubrik "Landjugend" und im digitalen Bauernblatt.

nach oben

Hinweis zur Nutzung von Cookies

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Nutzung unserer Website an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter.