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Mit Bauernverbandspräsident Werner Schwarz (3. v. li.) besprachen die Landjugendvertreter auch schwierige Themen zur Zukunft der Landwirtschaft. Foto: Lars Kuhlmann

Einmal im Jahr treffen sich Schleswig-Holsteins Bauernverbands­präsident Werner Schwarz und der Agrarausschuss der Landjugend zum direkten, offenen Austausch. Der Untertitel dazu klang vielleicht etwas martialisch: "Abwehrschlacht oder raus aus den Schützengräben?" Er spiegelte jedoch ziemlich gut die Forderungen der Junglandwirte wider.

Schwarz widmete sich zunächst dem Brexit und dessen Folgen für die Landwirtschaft: "Ich glaube, dass Großbritannien einen großen wirtschaftlichen Schaden erleiden wird." Neben den teilweise chaotisch anmutenden politischen Zuständen rund um den Brexit und den Europawahlen im Mai stehen in Brüssel wichtige Entscheidungen zur weiteren Ausgestaltung der gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) und dem dazugehörigen Finanzrahmen an. Man rechnet damit, dass durch den Austritt Großbritanniens bis zu 12 Mrd. € jährlich in den Kassen der EU fehlen werden. Wichtige Nettozahler wie die Niederlande, so Schwarz, sperrten sich gegen eine Aufstockung ihrer Zahlungen.

Der Bauernverbandspräsident griff auch die gesellschaftliche Kritik an den Direktzahlungen auf. Aus seiner Sicht ist ein weiteres Aufwachsen der Zweiten Säule schwierig, da hieran auch immer eine Kofinanzierung der Bundesländer gebunden sei. Das könnten die finanzstarken Länder wie Bayern und Baden-Württemberg durchaus leisten, Schleswig-Holstein könne und wolle das aber nicht. Zuerst müsse ohnehin der Finanzrahmen feststehen, danach könne man über die Verteilung und am Ende auch über Ausstiegsstrategien aus den Direktzahlungen nachdenken.

Den kompletten Beitrag findest Du in der Bauernblattausgabe 13/2019 unter der Rubrik "Landjugend" und im digitalen Bauernblatt.

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