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Großer Moment: Die Präsidentin des LandFrauenverbandes Schleswig-Holstein, Marga Trede, erhält als "Stimme des ländlichen Raumes"die hohe Auszeichnung aus den Händen von Ministerpräsident Torsten Albig. Foto: Frank Peter

Der Wert eines Landes hänge von den Bürgern und Bürgerinnen ab, die es mit Leben erfüllten, es inspirierten und die sich berufen fühlten, es mitzugestalten. Mit diesen Worten begrüßte der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Torsten Albig eine Frau und vier Männer im Gästehaus des Kieler Landtages, um sie mit der höchsten Auszeichnung des Landes zu ehren.

Er verlieh den Verdienstorden an das Gründungsmitglied des Vereins der Freunde und Förderer der Wattolümpiade Brunsbüttel, Michael Behrendt aus Brunsbüttel, das "Sprachrohr der Nordfriesen", Erk Hassold aus Bredstedt, den Experten für globale Erwärmung und Klimaschützer Prof. Mojib Latif aus Schönberg, den Initiator der "Sozialen Wochen" im Hansa-Park, Christoph Andreas Leicht aus Sierksdorf, sowie an Landfrauenpräsidentin Marga Trede aus Bokel.

In seiner Laudatio betonte Albig, dass es ihm eine besondere Ehre sei, die "Stimme des ländlichen Raumes", wie er Marga Trede anerkennend nannte, auszuzeichnen. Dabei verhehlte der Ministerpräsident nicht, dass die Präsidentin gleich bei einem der ersten Treffen seine etwas überholten Vorstellungen von den Landfrauen "zurechtgerückt" habe.

Er wisse inzwischen, was die Landfrauen in Schleswig-Holstein bewegten und sei zutiefst beeindruckt, wie sie als Brückenbauerinnen zwischen ländlichem Raum und Stadt agierten. Was ihm aber am meisten imponiere, so Albig, sei das lebendige, offene und zukunftszugewandte Auftreten der Landfrauen, allen voran ihrer Präsidentin Marga Trede. "Sie sind immer mit einem Lächeln unterwegs", bestätigte er der ersten Landfrau Schleswig-Holsteins.

Die Geehrte selbst genoss die Ordensverleihung in feierlicher Atmosphäre auch, weil sie die Auszeichnung als Anerkennung und Wertschätzung für alle Landfrauen erlebe, so die Präsidentin. Was sie besonders gefreut habe, sei, dass der Ministerpräsident den jüngsten Besuch im Landfrauenpavillon auf der Norla noch sehr gut vor Augen habe und dort nicht nur auf eine Tasse Kaffee vorbeigekommen sei, sondern an der Quizwand ganz klar auf die aktuellen Forderungen der Landfrauen zur Chancengerechtigkeit aufmerksam gemacht worden sei.

Das komplette Interview lesen Sie in der Bauernblatt-Ausgabe 38/2016 unter der Rubrik "Landfrau" und in der Bauernblatt-App.

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