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Mehr als 25 Teilnehmer spazierten über Teile des 15 ha großen Geländes in Rondeshagen. In den überdachten, riesengroßen Hallen lagert der Sonderabfall. Fotos: OV Berkenthin

Geschäftsführer Hans-Joachim Berner erläuterte die Geschichte der Deponie.

Über die 15 ha große Sonderabfalldeponie Rondeshagen, die Ende dieses Jahres geschlossen wird, informierten sich 25 Landfrauen aus Berkenthin bei einer Exkursion. Geschäftsführer Hans-Joachim Berner führte über Teile des Geländes, das zu je 50 % dem Land Schleswig-Holstein und der Hansestadt Hamburg gehört.

Bevor die Deponie zunächst zwei Jahre in die Rekultivierungsphase geht und Ende 2018 die 30-jährige Nachsorge beginnt, beantwortete Berner in einem ebenso informativen wie lebendigen Vortrag die auch kritischen Fragen der Landfrauen. Zunächst berichtete er von den Anfängen der Deponie.

Die entstand 1980 auf dem Grund der alten Ziegelei in der Gemarkung Rondeshagen. Für die Sonderabfalldeponie boten die besonderen Bodenverhältnisse gute Voraussetzungen. Ohne Grundwassergefährdung sei der Sonderabfall in einer überdachten Anlage lagerbar. "Wir haben hier aus dem Sonderabfall grüne Hügel entstehen lassen. Die Umwelt nimmt keinen Schaden, und wir sind mit dem Standort Rondeshagen als Entsorgungsfachbetrieb zertifiziert."

Derzeit wird die letzte Halle, die zirka 2 ha groß ist, mit Sonderabfall befüllt. Von den insgesamt 15 ha sind zirka 8 ha Deponie. 6 ha sind bereits rekultiviert. Die letzten 2 ha folgen 2017 und 2018, dann besteht das gesamte Gelände aus Grünflächen.

Tatsächlich spazierte der engagierte Ingenieur Berner, langjähriger Geschäftsführer der Deponie und Experte für Sonderabfall, schon jetzt mit den Teilnehmern über weite Wiesen, entlang eines Biotops mit üppiger Vegetation und mit altem Baumbestand.

"So umfangreich, strukturiert und durchdacht habe ich mir das nicht vorgestellt. Das war ein Eintauchen in eine andere Welt, von der wir bisher nur wenig wussten", fasste die erste Vorsitzende Angelika von Keiser nach einer Begehung der Sonderabfalldeponie die einhellige Meinung der Teilnehmer der interessanten Exkursion zusammen. 

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