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Der Vorstand des KreisLandFrauenverbands Flensburg führte durch die Veranstaltung (v. li.): Lytta Holst, Elisabeth Hansen, Gisela Jürgensen, Susanne Anderen, Ute Görrissen und Ute Thomsen. Foto: Maike Krabbenhöft

"Ich kann dem Leben nicht mehr Zeit geben, aber ich kann versuchen, Freude zu bringen und Familien zu entlasten." So umschrieb Tamara Bovermann beim KreisLandFrauentag des Kreisteils Flensburg in Tarp ihre ehrenamtliche Tätigkeit, bei der sie schwerstkranke Kinder und Jugendliche begleitet. 

"Mein Lohn ist, dass ich sie zum Lachen bringen kann", sagte sie den 240 Zuhörern im Tarper Haus an der Treene. Tamara Bovermann ist eine von 100 ehrenamtlichen Helfern des Katharinen-Hospizes am Park in Flensburg, dessen Arbeit unter dem Motto "Den Tagen mehr Leben geben" vorgestellt wurde.

Das sei ein sehr schöner Leitspruch, meinte Claudia Jürgensen, Vizepräsidentin des schleswig-holsteinischen Landesverbands der LandFrauen. Die Endlichkeit des Lebens sei immer präsent: "Doch wer Zeit gibt, bekommt auch etwas zurück", sagte sie – im Hospiz ebenso wie als LandFrau. Und so dankte sie den Anwesenden dafür, die mit ihrem Einsatz den ländlichen Raum attraktiv gestalteten: "Die Basis unserer Arbeit sind Sie, unsere Ortsvereine."

3.000 Mitglieder zählten die 18 Ortsvereine im Kreisteil Flensburg, im Land seien es 30.000, so Jürgensen. Neben Gesundheit, Nachhaltigkeit und einem Projekt für junge LandFrauen sei ihr die Beteiligung von Frauen an politischen Themen "eine Herzensangelegenheit", betonte sie. Bis zur Kommunalwahl sollten Frauen Wissen erlangen, damit sie sich mehr in der Politik engagieren. 

"Trauen Sie sich", gab sie den Zuhörerinnen mit auf den Weg. Schon jetzt seien die LandFrauen "die stärkste und größte Frauenbewegung im ländlichen Raum", meinte dazu Tarps stellvertretender Bürgermeister Prof. Holger Watter.

Unter der Moderation von Anja Werner stellte im Anschluss ein Team vom Katharinen-Hospiz seine Arbeit vor. Das Angebot beinhaltet neben dem ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst diverse ambulante Dienstleistungen für Erwachsene, eine Palliativstation, Seelsorge sowie die Trauerberatung und -begleitung. Der Einzugsbereich für die Palliativstation sowie die "spezialisierte ambulante Palliativversorgung" (SAPV) für den Patienten zu Hause umfasse rund 440.000 Menschen im nördlichen Schleswig-Holstein, erklärte der ärztliche Leiter, Dr. Hermann Ewald. Der ambulante Dienst hingegen beschränke sich auf einen 20-km-Radius um Flensburg. "Auf der Station werden 130 Patienten im Jahr betreut, zu Hause mithilfe der SAPV über 600", erklärte er.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 44/2018 unter der Rubrik "LandFrau" und im digitalen Bauernblatt.

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