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Die von Julia Dircks gennähten Schultüten werden nach der Einschulung zu Kuschelkissen. Foto: Astrid Jabs

Wer sich auf den Weg nach Wöbs macht, findet das echte Landleben. 129 Einwohnerinnen und Einwohner, da braucht es für die Adressenangabe nicht einmal einen Straßennamen - Wöbs und die Hausnummer genügen. Der erste Hof am Ortseingang, Wöbs 1 also, passt auf den ersten Blick genau in das Bild von einem Dorf, in dem es für Menschen, die sich nicht für die Landwirtschaft interessieren, nicht viel zu entdecken gibt. Aber wie so oft lohnt es sich, genauer hinzusehen: Denn das große, schöne Wohnhaus der Familie Dircks hat sich als Anziehungspunkt für alle, die schöne Stoffe und Handgenähtes lieben, einen Namen gemacht.

Im ehemaligen Altenteil hat LandFrau Julia Dircks als "Kreativ-Jule" aus ihrem Hobby ein Geschäft wachsen lassen, an dessen Erfolg anfangs niemand recht geglaubt hat. Wer der 38-Jährigen gegenüber sitzt, spürt bald ihre Energie und unwillkürlich muss man an die Kraft, die in der Ruhe liegt, denken. Ein Spruch, der gut zu der jungen Frau passt, die nicht weniger als ihren Traum verwirklicht hat. Am großen Tisch, wo die Teilnehmenden ihrer Nähkurse Platz finden, hinter sich ein großes Regal voll Stoffballen in vielen Farben und Designs, gewährt sie unaufgeregt einen Einblick in ihr Leben.

Aufgewachsen ist sie in einem Vorort von Hamburg. Nach der Schule wird sie Goldschmiedin. Sie wohnt in Kiel, als sie im Internet in Torben Dircks ihre Liebe findet. Der Landwirt führt den Familienhof mit 120 ha Ackerflächen und damit steht fest, dass eine Entscheidung für diese Liebe eine Entscheidung für das Landleben ist: "Mein erster Besuch fiel genau in die Erntezeit", erinnert sich Julia Dircks. Abgeschreckt hat sie das nicht: "Ich war offen für alles", sagt sie und genau das ist auch die Einstellung, mit der sie 2003 nach Wöbs zieht. Anfangs pendelt sie noch zur Arbeit nach Kiel, aber nach einem Jahr ist klar, dass dabei zu viel Zeit buchstäblich auf der Strecke bleibt. Was sie als die größte Umstellung beim Umzug von der Stadt auf das Land erlebt hat: "Dass man nach dem Wetter lebt – nichts ist planbar!", erklärt die zweifache Mutter.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 23/2019 unter der Rubrik "LandFrau" und im digitalen Bauernblatt.

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