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Nicht Sklaven-, sondern "Slawenarbeit": Mit vereinten Kräften schleppen die Kinder einen Sack mit Steinen und große Rundhölzer als "Baumaterial" über Hindernisse. Ohne Teamwork geht das nicht. Foto: Tonio Keller

Kinder brauchen den Kontakt zur Natur und ein Wissen über unsere natürlichen Lebensgrundlagen. In Schule und Kindergarten sind die Möglichkeiten dazu oft begrenzt. Hier bieten sich außerschulische Lernorte an. Das Bauernblatt stellt einige vor, die das Qualitätszertifikat "norddeutsch und nachhaltig" (NUN) erworben haben. Heute: "Das Erlebnis Bungsberg"

Der Bungsberg ruft "Wer aus dem Wald kommt und nicht dreckig ist, der hat keinen Spaß gehabt", findet Sonja Strube. Die Kinder vom Waldorfkindergarten "Morgenstern" aus Lensahn haben damit kein Problem. Begeistert tollen sie auf dem Spielplatz im Wald auf dem Bungsberggipfel herum. Waldpädagogin Strube lässt sie eine ganze Weile toben, dann schallt der Bungsberg-Ruf: "Hey, hey!" – "Ho, ho!", ist die vereinbarte Antwort aus 14 Kinderkehlen, und das bedeutet zugleich: Herkommen, wir machen was Neues! Denn Toben, Matschen und Klettern sind das eine, heute soll auch Teamwork geübt werden – unter dem Motto "Gemeinsam sind wir stark".

Und dazu dient die "Slawenprobe". Denn wir machen eine Zeitreise 1.000 Jahre zurück zu den Slawen (nicht Sklaven, wie ein Mädchen zunächst versteht, als es sagt: "Die mussten für Könige arbeiten."). Bei den Slawen, die sich damals am Bungsberg niederließen, absolvierten die Kinder einen Test, ob sie schon arbeitsfähig seien. Das jedenfalls behauptet Sonja Strube. Der Test geht so: Zum Hausbau müssen Holz, Stroh und Steine über einen Bach, eine Schlucht, durch eine Dornenhecke und einen Hang hinauf geschleppt werden. Die Materialien sind so schwer, dass sie ein Kind allein nicht tragen kann, die Steine auch zwei Kinder nicht. Und die Hindernisse sind nicht ohne, Geschick und Einfallsreichtum sind gefragt. Natürlich fließt hier kein wirklicher Bach, gähnt keine Schlucht. Es geht über einen Hindernisparcours mit Balken und Ketten und die "Dornen" sind ein niedrig gespanntes Seil.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 25/2019 unter der Rubrik "Land & Leute" und im digitalen Bauernblatt.

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