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Englischer Adventskalender mit winterlicher Stadtansicht: Die Teile sind so ausklappbar, dass eine räumliche Tiefe entsteht. Foto: Jennifer Ruske

Schokolade, Spielzeug, Hundekekse, Make-up, Gewürze oder Getränke – schon der Inhalt heutiger Adventskalender verrät es: Sich das Warten auf Weihnachten zu versüßen, macht längst nicht mehr nur Kindern Spaß. Auch Ullrich Holldorf ist ein Fan der Wartezeitversüßer. Das Innenleben ist dem Kieler jedoch egal: Ihm kommt es nur auf die Verpackung an. Mehr als 2.000 Adventskalender nennt der Sammler sein Eigen.

Holldorf ist immer einer der Ersten, die in den Geschäften nach Adventskalendern stöbern. Selbst wenn die Motive nicht seinem Geschmack entsprechen, wird jeder neue Kalender gekauft und landet (ohne die Schokolade darin) in seiner Sammlung – "um Zeitgeschichte zu dokumentieren". Das ist dem 63-jährigen Bauingenieur wichtig.

So wächst sein Archiv Jahr für Jahr an. Wie viele Exponate er genau besitzt, weiß Holldorf nicht. "Ich habe vor 20 Jahren das letzte Mal gezählt." Mehr als 2.000 Stück habe er aber sicher zusammen, schätzt er. Darunter befinden sich neue und ältere (ehemalige) Schokokalender, Kalender mit Märchenmotiven, Kalender für Erwachsene, Adventskalenderbücher für Kinder, Kalender mit Spielzeug, Kalender-Brettspiele, Langspielplatten, Werbekalender, Zeitschriften mit Kalendern auf dem Titel­blatt, Kalender aus der DDR, aus Österreich, England oder Japan und viele, viele mehr.

Die ersten Stücke stammen aus seiner Jugend, wie der Micky-Maus-Adventskalender. Seine Sammelleidenschaft entwickelte der zweifache Familienvater aber erst als Erwachsener. "Ein Zeitungsbericht über eine Adventskalenderausstellung mit vielen Bildern war der Auslöser."

Schon damals haben ihn die klassisch winterlichen und weihnachtlichen Motive sowie die aus den 1950er-Jahren fasziniert. Er findet sie auf Flohmärkten oder ersteigert sie im Internet für wenig Geld. Seine liebsten Stücke zeigen Märchenmotive oder schneebedeckte Landschaften, durch die der Weihnachtsmann mit dem Schlitten fährt – "ganz so, wie man sich Weihnachten wünscht".

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 50/2018 unter der Rubrik "Land & Leute" und im digitalen Bauernblatt.

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