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Falsches Spiel: Um das Vertrauen der Siedler zu gewinnen, "hilft" Judith Silberstein (Christine Neubauer) den Blutsbrüdern Winnetou (Jan Sosniok) und Old Shatterhand (Joshy Peters), den deutschen Treck gegen die Angreifer zu verteidigen. Foto: Claudia Press

Christine Neubauer sattelt um. Bei den Karl-May-Spielen in Bad Segeberg präsentiert sich die bislang vor allem auf das Gute abonnierte Darstellerin der "Landärztin" in der gleichnamigen TV-Serie von einer bösen Seite: Als Widersacherin von Winnetou wirbelt sie eine Menge Staub auf und zeigt dem Publikum, wo der Colt hängt. Claudia Pless hat sie interviewt.

Frau Neubauer, die Rolle der treffsicheren, intriganten Gangsterbraut "Judith Silberstein" scheint Ihnen viel Spaß zu machen ...
Christine Neubauer: Oh ja, sogar einen Mordsspaß. Für wohl jeden Schauspieler ist das Böse besonders spannend. Und wenn man dann noch so viele Berufsjahre auf dem Buckel hat wie ich, dann bekommt man so richtig Lust, in Bereiche zu gehen, die man nicht jeden Tag angeboten bekommt. So böse wie hier war ich noch nie in meinem Schauspielerleben, und privat schon mal gar nicht (lacht).

Die actionreiche Inszenierung erfordert aber auch großen körperlichen Einsatz. Hatten Sie Lust auf Remmidemmi?
(Lacht) Ganz genau. Ich hatte mir ausdrücklich gewünscht, dass ich endlich mal so richtig Gas geben darf. Ich wollte reiten wie der Teufel und kämpfen wie ein Kerl. Und so ist es jetzt: Ich bin hier richtig männlich unterwegs. Nur als schmückendes Beiwerk auf dem Kutschbock zu sitzen, wäre mir zu langweilig gewesen.

Bei all der Vorfreude auf die zweimonatige Spielzeit: Macht Ihnen das Unkalkulierbare bei diesem Livespektakel nicht auch ein bisschen Angst?
Natürlich habe ich Respekt. Ich wäre ja keine richtige Schauspielerin, wenn ich kein Lampenfieber hätte. Das gehört dazu, das braucht man – auch wenn der Spaß ganz klar überwiegt. Außerdem wurde ich hier schon mental darauf vorbereitet, dass das Publikum in der Arena wie im Kasperletheater mitgeht und die Bösen ausbuht. Aber für die Schauspieler ist das Buh dann das Lob, die Anerkennung des Publikums.

Das komplette Interview finden Sie in der Bauernblattausgabe 27/2018 unter der Rubrik "Land & Leute" und im digitalen Bauernblatt.

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