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Christa und Hans-Heinrich Hellmann ergänzen sich nicht nur ideal bei ihren Hobbys, sondern auch im Alltag. Foto: Silke Bromm-Krieger

Christa und Hans-Heinrich Hellmann aus Lohe-Rickelshof im Kreis Dithmarschen haben Hobbys, die einander gut ergänzen. Während Christa Hellmann Eier in zarter Aquarelltechnik bemalt, drechselt ihr Mann Eier und Osterhäschen aus feinstem Holz. Seit vielen Jahren begeistern die Eheleute mit ihren Kunstwerken die Besucher der Ostereiermärkte im Künstlermuseum Heikendorf und im Tönninger Packhaus.

Alles begann in den 1980er Jahren mit einem Entenmotiv, das Christa Hellmann mit Aquarellfarben auf ein Entenei malte. Eine Nachbarin, die sich der Eierkunst verschrieben hatte, motivierte sie damals, es auch einmal zu versuchen, und schenkte ihr dafür drei Enteneier. Das Bemalen brachte Christa Hellmann so viel Spaß, dass sie ihre Maltechnik stetig weiter ausbaute und perfektionierte. "Ich entdeckte, dass ich dabei herrlich entspannen und abschalten kann", erzählt die 84-Jährige.

Im Atelier und dem gesamten Wohnhaus des Ehepaars zeugen unzählige Werke von ihrer Leidenschaft für die filigrane Schalenkunst. Auf den fein verzierten Eiern finden sich Motive der alten Meister, Vögel, Tiere, Elfen, Feen, Blumen, christliche Darstellungen und mehr. "Jedes meiner Eier verziere ich rundherum. Es erzählt immer eine Geschichte", merkt die Friseurmeisterin im Ruhestand an und stellt vorsichtig ein Straußenei auf ihren Werktisch. Die Frontseite ziert die Dresdner Frauenkirche, auf der Rückseite stehen – fein säuberlich geschrieben – historische Daten zum Sakralbau. Außerdem zeigt sie Eier mit Szenen aus der Osterhasengeschichte "Mümmelchen". Auch kleine Bildgeschichten aus dem Kinderbuchklassiker "Die Häschenschule" hat sie mit Sorgfalt und Akribie aufs Ei gebannt.

Die Ideen für ihre Kreationen findet die zweifache Mutter und Großmutter in Kalendern, Zeitschriften, Katalogen, Büchern oder auf Postkarten. "Schon als Kind hatte ich eine kreative Ader. Der Lehrer bat mich oft, für den Unterricht Tiere mit Kreide an die Tafel zu malen", erinnert sich die gebürtige Westpreußin. Übrigens: Bevor sie aufs Ei kam, malte sie in ihrer Freizeit gerne große Ölbilder nach Gemälden alter holländischer Meister.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 11/2019 unter der Rubrik "Land & Leute" und im digitalen Bauernblatt.

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