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Yannek Drees, Regionalmanager der AktivRegion Eider-Treene-Sorge, hält E-Mobilität für einen wichtigen Teil der Klimapolitik. Foto: Tonio Keller

Elektromobile seien umweltfreundlich, heißt es. Deshalb seien sie das Auto der Zukunft. Doch stimmt das wirklich, wenn man ihren Bau, die Herkunft ihres Stromes und schließlich die Entsorgung in die Bilanz einbezieht? Die AktivRegion Eider-Treene-Sorge fördert wie viele weitere in Schleswig-Holstein die E-Mobilität, hält selbst zusammen mit den Amtsverwaltungen zehn E-Autos. Das Bauernblatt hat mit ihrem Regionalmanager Yannek Drees gesprochen.

Was das E-Auto für den Umwelt- und Klimaschutz so interessant macht: Im Betrieb stößt es tatsächlich keine Schadstoffe, ja gar keine chemischen Emissionen aus. Das ist besonders in Ballungsgebieten von Bedeutung, die extrem unter Belastung der Luft leiden – Stichwort Fahrverbote.

Anders sieht es aus, wenn man die Herstellung des Fahrzeugs unter die Lupe nimmt. Die drückt nämlich die CO2-Bilanz erheblich nach oben. Außerdem werden bei der Herstellung der Batterie Li­thium und Kobalt in bedeutenden Mengen verwendet, was die Ressourcen dieser begrenzt vorhandenen Rohstoffe angreift, aber auch die spätere Entsorgung problematisch macht. Also: "Man muss viel fahren, damit es sich fürs Klima lohnt", erklärt Drees.

Eine neue ifeu-Studie hat berechnet, ab welcher Fahrleistung sich der CO2-Ausstoß mit dem vergleichbarer Benziner ausgleicht. Das ist im Laufe eines Autolebens durchaus zu schaffen. Und mit den Fortschritten bei der Entwicklung kann laut ifeu-Studie die Klimabilanz der Batterie in den kommenden Jahren noch mindestens halbiert werden. Drees betont: "Wir stehen bei der Technik noch ganz am Anfang, da gibt es noch viel Entwicklungspotenzial."

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 21/2019 unter der Rubrik "Infrastruktur" und im digitalen Bauernblatt.

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