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Kinder verarbeiten ihre Trauer durch kreative Methoden wie Weben oder Basteln, hier in Form eines Lebensteppichs. Foto: Silke Bromm-Krieger

Beim Freundeskreis Hospiz Dithmarschen e. V. in Meldorf gibt es seit 2013 eine Kindertrauergruppe. Kinder, die einen Bruder, eine Schwester, einen Elternteil oder anderen geliebten Menschen verloren haben, finden hier Unterstützung bei der Bewältigung ihres Verlustes. Parallel tauschen sich die begleitenden Angehörigen aus. Das Bauernblatt war bei einem Treffen dabei.

Ein Freitagabend im Januar dieses Jahres. Matthis und Enna wollen zu Bett gehen. Ihr Vater Klaus wünscht ihnen eine Gute Nacht. Am nächsten Tag erfahren die damals elf und acht Jahre alten Geschwister, dass ihr Papa in der Nacht im Krankenhaus an den Folgen eines Herzinfarktes gestorben ist. Plötzlich und unerwartet, im Alter von 52 Jahren.

Die heute elfjährige Mia und die neunjährige Ida wachsen mit ihrem von Geburt an kranken Bruder Arvid auf. Er ist drei Jahre und drei Monate alt, als er Anfang 2016 im Hamburger Kinderhospiz Sternenbrücke im Beisein seiner Eltern und Schwestern stirbt. Seitdem gehört die Trauer zum Leben von Matthis, Enna, Mia und Ida.

Damit sie in einem geschützten und beständigen Raum ihren individuellen Trauerweg finden können, besuchen sie alle zwei Wochen die Kindertrauergruppe. Matthis und Enna nehmen mit Mutter Tina seit Ende der großen Schulferien daran teil, Mia und Ida mit Mutter Miriam seit Spätsommer letzten Jahres.

Wenn ein geliebtes Familienmitglied stirbt, ist davon die gesamte Familie betroffen. Oft fühlen sich die Erwachsenen hilflos und wissen nicht, wie sie mit trauernden Kindern umgehen sollen. Die Erfahrung zeigt, dass Kinder bei der Bewältigung eines schmerzlichen und oft unverständlichen Verlustes Unterstützung brauchen. Hier kann die Teilnahme an einer Kindertrauergruppe für alle Beteiligten entlastend sein.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 47/2018 unter der Rubrik "Land & Leute" und im digitalen Bauernblatt.

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