Zur Navigation springen Zum Inhalt springen

Bäckermeister Mario Sievers holt die frischen Milchstuten aus dem heißen Ofen. Noch warm kommen sie in die Regale der Bäckerei. Foto: Christiane Herrmann

Seit 1952 wird die Bäckerei in Schenefeld, Kreis Steinburg, von der Familie Sievers geführt, und noch heute backen Bäckermeister Mario Sievers und seine Mitarbeiter ausschließlich nach eigenen Rezepten. Wenn die ersten Handwerker sich um 5.30 Uhr auf den Weg zur Arbeit machen, die Pendler möglichst früh dem Stau entgehen wollen und die Schüler um 7 Uhr etwas Leckeres für die Pause brauchen, ist in der Backstube Sievers schon ein halber Arbeitstag vorbei.

Das frische Brot, die knusprigen Brötchen und der süße Kuchen für die Kaffeepause warten dann schon auf all diese fleißigen, hungrigen Menschen. Frisch gebacken und noch warm liegen die Teigwaren in den Regalen. Mehlsäcke und Tische, Waagen und Rührmaschinen, fahrbare Regale mit frischen Broten und noch ungebackenen Teiglingen stehen in der Backstube. Alles hat seinen Platz, und alles ist maximal flexibel.

Die Bäcker und Bäckerinnen in Sievers' Bäckerei kennen ihre Aufgabe, es wird Hand in Hand gearbeitet, und dennoch ist das, was sie hier tun, das Gegenteil von Fließbandarbeit. Seit 4 Uhr geht es hier schon rund. Es wird Teig angerührt und durchgeknetet, abgewogen und portioniert. Brote werden geformt, Brötchen mit Körnern bestreut und auf Bleche verteilt.

Zwischen Kühlraum und Backofen jonglieren die Bäcker mit Backblechen. Doch nichts ist hier automatisiert. Die Teiglinge werden betrachtet, gefühlt und ihr Zustand fachgerecht beurteilt. "Da ist Gefühl und ganz viel Erfahrung dabei", erklärt Bäckermeister Mario Sievers. Er selbst ist schon seit 2.30 Uhr in der Backstube. Ob eine Charge Brot noch etwas länger gehen sollte oder ob der Gärprozess gestoppt wird, damit die Brote den bestmöglichen Geschmack entwickeln, weiß er nach vielen Jahren im Bäckerhandwerk.

Wie auch in der Landwirtschaft spielt hier das Wetter eine Rolle. Ob es draußen heiß oder kalt ist, wie jetzt im November, ob hohe oder geringe Luftfeuchtigkeit herrscht, wirkt sich auf die empfindlichen Backwaren aus. Diese Unterschiede auszugleichen und für die Kunden dennoch immer gleichbleibend gute Qualität zu liefern, das ist die Kunst des Handwerksbäckers. "Der Kunde kann es nicht verstehen, wenn ein Brot mal nicht genau so schmeckt, wie er es gewohnt ist", meint Bäcker Sievers. Er und seine Mitarbeiter tun alles dafür, den Kunden immer nur die beste Qualität zu liefern.

Den komplette Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 2/2019 unter der Rubrik "Land & Leute" und im digitalen Bauernblatt.

nach oben

Hinweis zur Nutzung von Cookies

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Nutzung unserer Website an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter.