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Fährenballet im bunten Lichterglanz. Das sind die Momente, die die NOK-Romantika zu etwas ganz besonderem machen – hier am Nordufer von Offenbüttel. Foto: Christiane Herrmann

Von der Elbmündung bei Brunsbüttel bis in die Kieler Förde verläuft die meistbefahrene künstliche Wasserstraße der Welt. Für die einen ist der Nord-Ostsee-Kanal ein Hindernis, für die anderen eine Abkürzung. Er ist eine Grenze, aber auch eine Verbindungsstrecke. Es kommt darauf an, in welche Richtung man sich bewegt oder welches Verkehrsmittel man nutzt. Auf jeden Fall bewegt der Kanal als wichtiger Teil der Infrastruktur in Schleswig-Holstein nicht nur die Güter, sondern auch die Gemüter.

Einmal im Jahr verbindet der Nord-Ostsee-Kanal auf ganz besondere Weise die Menschen. Dann wird diese Trennline und Verbindungsstrecke quer durch Schleswig-Holstein von seinen Anliegern gefeiert.

Kanal trennt, Kanal verbindet

Die NOK-Romantika ist ein Festival der Lichter, das seit zwölf Jahren mehrere Tausende Anwohner und Touristen zur Abenddämmerung an das Kanalufer lockt. In diesem Jahr fand diese Veranstaltung schon zum zwölften Mal statt, und die Beliebtheit des Festes ist ungebrochen.

"Es waren wohl gut 10.000 Besucher auf den verschiedenen Veranstaltungen", meint Christiane Tepker, Geschäftsführerin der Touristischen Arbeitsgemeinschaft Nord-Ostsee-Kanal (TAG NOK). Die tritt als Dachorganisatorin für das Lichterfest auf. Veranstaltet und organisiert werden die einzelnen Lichterfeste jedoch von den verschiedensten Veranstaltern vor Ort. Das sind Gemeinden und Gastronomen, aber auch die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren.

Getrennt löschen, gemeinsam feiern

In Steenfeld und Offenbüttel, zwei Gemeinden, die der Kanal voneinander trennt, hat das Lichterfest noch einmal eine ganz andere verbindende Wirkung. Hier tun sich zum Lichterfest die Freiwilligen Feuerwehren der beiden Gemeinden zusammen, die zudem noch verschiedenen Kreisen angehören: Steenfeld im Süden dem Kreis Rendsburg-Eckernförde und Offenbüttel im Norden dem Kreis Dithmarschen, dazwischen die Fährstelle Fischerhütte.

"Wir löschen eigentlich nie gemeinsam. Das liegt schon daran, dass die Fähre hier nachts nicht fährt. Und dann mal eben mit der Ausrüstung 'rüberzuschwimmen wäre wohl schlecht möglich", meint Wehrführerin Sina Paulsen aus Steenfeld und lacht. Doch wenn sie auch nicht gemeinsam löschen, gemeinsam feiern können sie sehr gut. Und dabei bieten sie den Zuschauern eine Show, die unter Freunden der NOK-Romantika schon weithin berühmt ist.

Sogar bei strömendem Regen ließen sich die Besucher in den vergangenen Jahren nie davon abhalten, dieses Ereignis mitzuerleben. Doch an diesem Septemberabend stimmt einfach alles an der Fähre in Fischerhütte. Auf der Nordseite heizt Livemusik den Besuchern ein. Auf der Südseite sind die Bäume in grünes und violettes Licht getaucht. Die Besucher tummeln sich auf beiden Seiten des Wassers und warten gespannt darauf, dass sich der spätsommerliche Tag dem Ende zuneigt, die Sonne endlich untergeht und sich Dunkelheit über das Land und den Kanal legt.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 37/2018 unter der Rubrik "Land & Leute" und im digitalen Bauernblatt.

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