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Teilnehmerinnen an einer Wanderhaushaltungsschule im Kreis Plön, zirka 1910, präsentieren sich stolz mit frisch gestärkter, weißer Schürze. Foto: Landesarchiv

Anlässlich des 100. Jahrestages der Einführung des Frauenwahlrechts zeigt das Schleswiger Landesarchiv eine Ausstellung zur Frauengeschichte. Unter dem Titel "Heraus aus der Finsternis! Weibliche Lebenswelten von der Kaiserzeit bis heute" dokumentiert sie den gesellschaftlichen Wandel in Arbeitsleben, Bildung und Politik. Auch Frauen in der Landwirtschaft sind Thema.

Das Recht zu wählen und gewählt zu werden, mussten sich Frauen hart erkämpfen. Mit dem Aufruf "Mädchen und Frauen heraus aus der Finsternis!" warb die SPD für die Teilnahme der weiblichen Bevölkerung an der Wahl zur Nationalversammlung am 19. Januar 1919. Den Weg zu mehr Mitbestimmung und Teilhabe zeichnet die Schau mit Fotos, historischen Dokumenten, Plakaten und einem Film nach. Sie spannt einen Bogen von der Gründung der ersten Frauenvereine in der Kaiserzeit bis hin zur Vereidigung der ersten Ministerpräsidentin der Bundesrepublik, Heide Simonis.

Ausstellungskuratorin Julia Liedtke war es wichtig, den Besuchern auch einen Blick in das Leben weniger berühmter Frauen aus Schleswig-Holstein zu ermöglichen. So gibt es in den Vitrinen einen bewegenden Brief der Kieler Studentin Ilse Cartellieri, den sie 1919 an ihre Mutter schrieb, oder ein Zeugnis und Foto von Anna Kock, die um die Jahrhundertwende im Schleswiger Lehrerinnenseminar eine Ausbildung absolvierte.

Begleitend gibt es eine Vortragsreihe und externe Führungen. Informationen dazu finden Sie hier.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 41/2019 unter der Rubrik "Land & Leute" und im digitalen Bauernblatt.

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