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Am Robbarium erfahren die Schüler des Pinneberger Johannes-Brahms-Gymnasiums von der Tierpflegerin und Bildungsbeauftragten Susanne Kühn, wie die Seehunde leben. Foto: Tonio Keller

Kinder brauchen den Kontakt zur Natur und ein Wissen über unsere natürlichen Lebensgrundlagen. In Schule und Kindergarten sind die Möglichkeiten dazu oft begrenzt. Hier bieten sich außerschulische Lernorte an. Das Bauernblatt stellt einige vor, die das Qualitätszertifikat "norddeutsch und nachhaltig" (NUN) erworben haben. Heute: der Westküstenpark in St. Peter-Ording.

"Nora, zeig Blubber!", sagt Tierpflegerin Susanne Kühn, und Nora dreht sich im Wasser auf die Seite und klatscht mit der Flosse auf ihren Bauch. Ihre Fettschicht brauchte sie, um über den Winter zu kommen. Aber ab jetzt, erklärt Kühl, werden die Seehunde auf Diät gesetzt. Da sie keine Schweißdrüsen haben, würden sie sonst im Sommer leicht einen Hitzekoller kriegen. Nora allerdings bekommt noch nicht Diät, da sie trächtig ist. Etwa im Juli wird sie ihr Junges gebären, und zwar auf der Sandbank, die hier wie in der Natur zwei Mal am Tag trockenfällt. "Wenn die Flut kommt, müssen die Neugeborenen gleich schwimmen", erklärt Kühn. Obwohl sie wie alle Säugetierkinder Muttermilch bekommen, haben sie auch schon Zähne und können zubeißen. Das ist allerdings nur einer der Gründe, sie niemals anzufassen, mahnt Kühn: "Sie riechen sonst nach Mensch und werden von der Mutter nicht mehr angenommen."

Das alles und mehr erfahren die Gäste, die im Westküstenpark zur Fütterstunde ans Robbarium gekommen sind. Noch mehr erfahren anschließend die 28 Fünftklässler des Johannes-Brahms-Gymnasiums aus Pinneberg, denn sie haben das Erlebnisangebot Seehunde gebucht. So hören sie zum Beispiel, dass Robben - der Oberbegriff für Seehunde und ihre Verwandten - keineswegs nackt sind, wie es den Anschein hat, sondern ein Fell aus ganz feinen Haaren tragen - "etwa 10.000 Haare auf der Fläche eurer Fingerkuppe", erklärt Annika Lange und lässt ein Stück Seehundfell herumgehen. Sie ist wie Susanne Kühl Bildungsbeauftragte und Tierpflegerin im Westküstenpark und setzt nun die Führung für die Kinder fort.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 15/2019 unter der Rubrik "Land & Leute" und im digitalen Bauernblatt.

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