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Japanische Zaubernuss – nicht sie liefert die Heilstoffe, sondern ihre virginische Verwandte. Foto: Gisela Tubes

In unseren heimischen Gärten ist die Japanische Zaubernuss (Hamamelis japonica) ein beliebter Zierstrauch. Doch nicht diese liefert die heilwirksamen Inhaltsstoffe der Hautpflegemittel, auf denen "Hamamelis" verzeichnet ist. Dafür wird die Virginische Zaubernuss (Hamamelis virginiana) eingesetzt.

Von Februar bis März, schon vor dem Blattaustrieb, besticht die Japanische Zaubernuss ihren Betrachter durch ihr zauberhaftes Blütenkleid, in warmen Wintern sogar schon im Januar. Dicht gedrängt erscheinen die Blüten mit ihren vier riemenförmigen, gelben, bis 2 cm langen Blütenblättern und den rötlichen Kelchblättern. Später entwickeln sich die elliptischen Blätter und die verholzten Früchte. Von Weitem sieht die etwa 3 m hohe Japanische Zaubernuss einem Haselstrauch ähnlich.

Die Virginische Zaubernuss, welche die heilwirksamen Wirkstoffe liefert, weist noch ungewöhnlichere Blüh- und Fruchtzeiten auf als ihre Verwandte. Bei ihr erscheinen die Blüten erst im Herbst, von September bis Oktober. Die Blütenblätter sind ebenfalls gelb und schmal, die Kelchblätter allerdings gelblichgrün. Die Blüten fallen kaum auf, da der Strauch zur Blütezeit eine bunte Laubfärbung aufweist. Daher wird diese Art selten in unseren Gärten als Zierpflanze angepflanzt.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 9/2019 unter der Rubrik "Garten" und im digitalen Bauernblatt.

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