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Das verspielte Eisenkraut begleitet perfekt hohe Grasarten. Foto: Karin Stern

Ziergräser präsentieren derzeit ihre volle Schönheit und schmücken noch einige Wochen lang den Garten. Ob als markante Strukturgeber, kräftige Farbtupfer oder sanft wogend im Herbstwind – die filigranen Formen sorgen für malerische Stimmung und neue Möglichkeiten in der Beetgestaltung. 

Eines gleich vorweg: Bei der Planung eines Beetes sollten nicht zu viele verschiedene Gräser eingesetzt werden, das schwächt ihre Wirkung ab. Mehr Aufmerksamkeit erregen sie einzeln, als schmales Band oder in sich wiederholenden Tuffs gepflanzt. 

Der Habitus der jeweiligen Art spielt eine wichtige Rolle bei der optischen Wirkung. Für die Einzelstellung eignen sich eher hohe, ausladende Arten wie das Chinaschilf (Miscanthus), während das schlanke Reitgras (Calamagrostis) seine volle Schönheit erst in Zweier- oder Dreiergruppen entfaltet. 

Außergewöhnliche Effekte erzielen der überhängende Wuchs des Japan-Goldbandgrases 'Aureola' (Hakonechloa macra) und des Lampenputzergrases (Pennisetum), wenn sie sich als Band durch das Beet ziehen. Die verschiedenen Seggen-Arten (Carex) eignen sich als begrenzende Umrandung oder füllen bodendeckend Lücken auf. 

Hohe Grasarten bilden das perfekte Grundgerüst für ein Beet. Pampasgras (Cortaderia selloana), die höheren Sorten des China­schilfs (Miscanthus sinensis), das straffe Reitgras 'Karl Förster' (Calamagrostis) oder das Hohe Pfeifengras (Molinia arundinacea) bringen die notwendige Struktur in die Pflanzung. Sie harmonieren sehr schön mit hoch wachsenden Stauden in der Nachbarschaft. Dafür empfehlen sich Distelarten wie die weiß oder blau blühenden Kugeldisteln (Echinops), die in Abhängigkeit von Art und Sorte zwischen Juli und September blühen. 

Je größer die Blütenkugel, desto beeindruckender die Fernwirkung. Die standfesten Stängel setzen zudem noch bis weit in den Winter hinein Akzente. Auch die oft als Edeldistel bezeichnete Staude namens Mannstreu (Eryngium) fügt sich mit ihren stahlblauen Blüten und den geschlitzten Hüllblättern hervorragend in die Gras-Nachbarschaft ein, sofern der Boden eine kalkhaltige, nährstoffreiche und durchlässige Beschaffenheit aufweist. 

Nicht unerwähnt bleiben darf das Argentinische Eisenkraut (Verbena bonariensis). Die violetten Blütenstände wogen gemeinsam mit den Grashalmen im Wind. Unter den zweijährigen Pflanzen empfiehlt sich die Wilde Karde (Dipsacus fullonum) mit einer stattlichen Wuchshöhe von bis zu 2 m und einem lange haltbaren Fruchtstand als Pflanzpartner.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 43/2018 unter der Rubrik "Garten" und im digitalen Bauernblatt.

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