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Der Schulgarten im Volkspark Altona wurde bereits von Ferdinand Tutenberg zur Bildung und Erbauung der Altonaer Bürger angelegt. Der Pavillion aus den 1920er Jahren ist das Herzstück und Zentrum des Schulgartens. Foto: Hans-Dieter Reinke

Der Volkspark Altona feierte im Jahr 2014 sein 100-jähriges Bestehen und gilt als Hamburgs größte öffentliche Grünfläche. Für Gartenfreunde ist der auf dem Volksparkgelände angesiedelte Dahliengarten eine besondere Attraktion. Er gilt nicht nur als der älteste Dahliengarten Europas, sondern ist mit seinen vielen Sorten und besonderen Raritäten aus der Welt der südamerikanischen, herbstlichen Blütenschönheit ein außergewöhnlicher Besuchermagnet der Hansestadt.

Viele verbinden den Namen Volkspark, zumal wenn sie Fußballfans sind, vor allem mit dem Volksparkstadion, in dem Heimspiele des Hamburger Sportvereins (HSV) stattfinden. Neben weiteren Arenen, der Trabrennbahn und dem Friedhof Altona gehört viel städtisches Grün zum Altonaer Stadtpark, der mit 205 ha die größte Grünanlage Hamburgs ist. Die Schaffung des Parks geht vor allem auf Ferdinand Tutenberg zurück, der 1913 Gartenbaudirektor der Stadt Altona wurde und ab 1914 den Volkspark gestaltete; von Anfang an mit dem Ziel, allen Gesellschaftsschichten einen Erholungs- und Naturraum zur Verfügung zu stellen. Er integrierte vor allem die vorhandenen Natur- und Landschaftsgegebenheiten in die Parkanlage und bilanzierte zufrieden: "Wo dichter Kiefern- und Fichtenbestand auf ödem Sandboden die Stimmung der holsteinischen Landschaft noch schwermütiger machte, ist ein lichtdurchfluteter Wald voll Sonnenschein und Vogelgesang entstanden. Nicht mehr düstere Einsamkeit herrscht vor – der Mensch hat Besitz genommen von diesem bisher nur wenigen zugänglichen Stück Natur." So finden sich heute neben ausgedehnten, durch Wege erschlossenen Waldarealen Spielplätze, Sportanlagen, Liegewiesen, Gärten und Restaurants auf dem Gelände. Zu den heutigen Sehenswürdigkeiten gehören der bereits von Tutenberg angelegte Schulgarten mit dem Pavillon, dem Ententeich und einem Modell von Schleswig-Holstein. Nahe dem Bauernhaus, in dem Feste, Feiern und Veranstaltungen durchgeführt werden, befinden sich die kleine Waldbühne, die Birkenhöhe und der Tutenberg, eine zu Ehren des Parkentwicklers benannte dekorative Anhöhe mit Aussichtsplateau.

Auch der bekannte Dahliengarten wurde von Tutenberg im Jahre 1920 zunächst auf dem heutigen Schulgartenareal angelegt. 1932 wurde der älteste Dahliengarten Europas an seinen heutigen Standort an der Ecke Luruper Chaussee und Stadionstraße verlegt. Während des Zweiten Weltkriegs mussten die Dahlien weichen und das Areal wurde mit Gemüse zur Versorgung der Bevölkerung bepflanzt. In den Jahren 1958 bis 1994 erfolgte eine Vergrößerung und Neugestaltung verschiedener Dahlienbeete und im Jahr 2002 wurde der Dahliengarten (wie auch der Volkspark) unter Denkmalschutz gestellt.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 41/2019 unter der Rubrik "Garten" und im digitalen Bauernblatt.

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