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Die Früchte lassen sich frisch zu Marmelade verarbeiten. Foto: Anke Brosius

Weißdorn kommt in Mitteleuropa fast überall vor, wo früher Felder mit schützenden Hecken eingesäumt waren. Im Frühjahr fallen die Sträucher durch ihre dichte, weiße Blüte auf. Die roten Beeren im Herbst sind bei Vögeln und vielen anderen Wildttieren beliebt, waren früher aber auch als Wildobst nicht nur in Notzeiten Bestandteil der menschlichen Nahrung. Seit alters her spielt Weißdorn zudem als Heilpflanze wie auch als mythologische Schutzpflanze eine Rolle, heute wird die Pflanze hauptsächlich bei Herz- und Kreislaufbeschwerden verwendet.

Weißdorn ist ein Rosengewächs und wird zum Kernobst gezählt, er ist eng verwandt mit Mispel, Felsenbirne, Apfel, Quitte und Birne. Der botanische Name Crataegus leitet sich vom griechischen krataiós = stark, hart her und nimmt auf das harte Holz Bezug, das früher häufig für Werkzeuggriffe verwendet wurde. Auch der deutsche Name "Weißdorn" bezieht sich auf die hellen, graugrünen Zweige in Abgrenzung zum Schwarzdorn, der Schlehe.

Von den weltweit etwa 200 Arten kommen in Deutschland vor allem der Eingrifflige und der Zweigrifflige Weißdorn vor. Während der Eingrifflige Weißdorn (Crataegus monogyna) in der Südhälfte Deutschlands und dort vor allem in tieferen Lagen verbreitet ist, überwiegt in höheren Lagen, aber auch in vielen Gebieten Norddeutschlands der Zweigrifflige Weißdorn (Crataegus laevigata).

Beide Arten kreuzen sich auch natürlicherweise miteinander, woraus Zwischenund Übergangsformen resultieren, deren genaue Bestimmung oft schwierig ist. Für die Praxis ist die Unterscheidung aber ohne Bedeutung, denn beide Arten und ihre Zwischenformen unterscheiden sich kaum hinsichtlich ihrer Ansprüche, und Blüten, Früchte und Blätter sind bei allen Formen in gleicher Weise nutzbar.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 37/2018 unter der Rubrik "Garten" und im digitalen Bauernblatt.

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