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Kerzen-Knöterich bringt Farbe in den Präriegarten. Foto: Karin Stern

Der heimische, als Blütenstaude immer beliebter werdende Schlangenknöterich (Bistorta officinalis) lässt sich vielfältig im Staudenbeet, am Teichrand oder auch zur Begrünung von halbschattigen Baumscheiben einsetzen. Sorten wie 'Suberba' (manchmal auch als 'Superbum' angeboten) und 'Hohe Tatra' blühen von Mai bis August an sonnigen Standorten sehr üppig. Auch im Halbschatten fällt die Blüte noch reich aus. Die walzenförmigen Blütenstände schweben etwa 60 bis 80 cm über dem Boden und eignen sich sehr gut als Schnittblumen. Die Farbe schwankt je nach Sorte zwischen einem hellen und dunklen Rosa.

Wichtig ist ein durchlässiger, kalkarmer und vor allem ausreichend feuchter Boden. An diesen optimalen Standorten erweist sich der Schlangenknöterich als sehr robust und langlebig. Sommertrockenheit dagegen wird eher schlecht vertragen. Im Staudenbeet wirkt die Pflanze in der Gruppe am schönsten. Bei einer Neupflanzung rechnet man bis zu sieben Pflanzen pro Quadratmeter. Schlangenknöterich lässt sich aber auch im Kübel kultivieren. Die ausgesprochen reichblühende Auslese 'Superbum' empfiehlt sich zudem für die flächige Uferbepflanzung auf ausreichend feuchtem Boden.

Als Nachbarn eignen sich Wiesen-Schwertlilie, Sumpffarn, Sumpfsegge, Trollblume und Jakobs-Himmelsleiter. Die Staude breitet sich über Rhizome aus. Ausgepflanzte Exemplare sind sicher winterhart. Bei Trockenheit sollte immer durchdringend gegossen werden. Ansonsten beschränkt sich die Pflege auf den frühjährlichen Rückschnitt.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 32/2018 unter der Rubrik "Garten" und im digitalen Bauernblatt.

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