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Löwenzahnblätter ergeben einen gesunden Frühjahrssalat. Foto: Anke Brosius

Löwenzahn ist so verbreitet, dass ihn jedes Kind kennt. Ganze Wiesen färben sich im Frühjahr zur Zeit der Löwenzahnblüte gelb und sind wenig später mit weißen "Pusteblumen" bedeckt, deren zahlreiche Samen durch den Wind in die Umgebung geblasen werden. Bei Rasenbesitzern ist der Korbblütler darum meist wenig beliebt. Zugleich ist Löwenzahn aber sehr gesund und das ideale Kraut für eine Frühjahrskur. Wenn man das Ausstechen der Löwenzahnrosetten nicht als mühsame Jätarbeit, sondern als Ernte einer gesunden und schmackhaften Salat- und Teepflanze begreift, erscheint sie in einem freundlicheren Licht.

Auf der ganzen Nordhalbkugel wächst Löwenzahn auf nährstoffreichen Wiesen über lehmigen, etwas kalkhaltigen Böden. Er ist aber auch im Bereich von Siedlungen, an Straßen und Wegrändern zu finden. Dank seiner tief reichenden, fleischigen Pfahlwurzel gedeiht er sogar in schmalsten Spalten und Fugen zwischen Pflastersteinen. Die im zeitigen Frühjahr austreibenden lanzettförmigen Blätter sind unregelmäßig gezähnt und in einer Rosette angeordnet. Die Stängel sind hohl und enthalten Milchsaft. Die gelbe Korbblüte im April bis Mai signalisiert, dass der Frühling jetzt richtig begonnen hat.

Interessant ist beim Löwenzahn die Vielgestaltigkeit der Blattformen. Die Pflanzen passen ihre Gestalt an die Umgebung an. Abhängig von Boden, Licht und Klima variieren nicht nur Blattlänge und -breite, sondern auch Form und Tiefe der Zähne von tief eingeschnitten bis hin zu fast ganzrandigen Blättern, glatt oder gekraust, flaumig behaart oder ganz unbehaart. An trockenen und sonnigen Standorten sind die Rosetten flacher, die Blätter tiefer eingeschnitten und behaart, um die Verdunstung zu reduzieren. An feuchten Plätzen sind die Blätter größer, höher aufgerichtet, weicher und unbehaart. Blätter von Schattenpflanzen lassen zuweilen fast ganz die charakteristischen Einbuchtungen vermissen.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 13/2019 unter der Rubrik "Garten" und im digitalen Bauernblatt.

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