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Am Zugang zum Stadtpark vom Paradeplatz aus stehen eine prächtige Hänge-Blutbuche und das Denkmal des Feiheitskämpfers Uwe Jens Lornsen.

Neben heimischen Blumen sind auch interessante Exemplare aus anderen Ländern wie diese Kaukasische Flügelnuss im Park zu finden. Fotos: Hans-Dieter Reinke

Ein schöner Baumbestand, Blumenanlagen, Rasenflächen und Promenadenwege am Wasser prägen den Rendsburger Stadtpark, der sich auf einem geschichtsträchtigen Areal der ehemaligen Garnisonsstadt befindet.

Auch der Kunstfreund kommt in dem Park auf seine Kosten. Zahlreiche Skulpturen und Denkmäler sind im Park verteilt und säumen die Wege. So bietet der 11,5 ha große Park inmitten der Stadt nicht nur Natur- und Kunstgenuss, sondern auch Möglichkeiten für Ruhe, Erholung und Entspannung für die Rendsburger und die Besucher der Stadt.

Rendsburg war in früheren Zeiten eine wichtige Bastion des dänischen Königreiches gegen Angriffe aus dem Süden. Ab 1690 bis 1695 wurde an der Eider das sogenannte Neuwerk errichtet und Rendsburg als zweitgrößte Festung Dänemarks ausgebaut. Neben dem Paradeplatz, dem Kernstück der Anlage, sind auch heute noch viele Elemente und Gebäude der ehemaligen Festungsanlage wie Garnisonskirche, Waffenarsenal und Provianthaus erhalten. Die eigentlichen Festungsanlagen wurden ab 1852 auf Befehl des dänischen Königs geschleift und die Geschichte des Stadtparks, der sich auf Flächen der einstigen Festungsanlagen der Garnisons­stadt Rendsburg befindet, konnte beginnen. Auf Initiative des 1844 gegründeten und heute noch aktiven Verschönerungsvereins wurde 1861 zunächst als erste Begrünungsaktion der sogenannte Kindergarten am Stadtsee angelegt. Der Name ergab sich aus der Tatsache, dass viele Kindermädchen mit ihren Kinderwagen den Park für Spaziergänge nutzten. Die auch heute noch zu den Wahrzeichen der Stadt gehörende Weiße Brücke verband bereits damals den Neuwerk-Stadtteil mit der Rendsburger Altstadt.

Später wurden zahlreiche heimische, aber auch seltene und interessante Bäume aus anderen Ländern gepflanzt, von denen heute noch viele den Park prägen und Spaziergänge unter schattigen Gehölzen ermöglichen. Neben verschiedenen Eichen-, Linden- und Birkenarten gibt es viele Rosskastanien, Ginkgos, Japanische Schnurbäume, Sumpfzypressen, Mammutbäume, Flügelnüsse, aber auch Sicheltanne, Gleditschie, Judasbaum und der Japanische Kuchenbaum sind vertreten. Die ältesten Bäume weisen ein Alter von zirka 160 Jahren auf.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 36/2019 unter der Rubrik "Garten" und im digitalen Bauernblatt.

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